EADS-Gewinnziel durch A400M in Gefahr

14. November 2008, 08:42
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Das EBIT drehte in neun Monaten ins Plus, weitere Belastungen durch das A400M-Programm sind darin noch nicht enthalten

Paris/München - Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS sieht wegen der Probleme mit dem Militärtransporter A400M sein Gewinnziel für das Gesamtjahr in Gefahr. Zwar hob das Management die Prognose für den Gewinn vor Zinsen, Steuern, Firmenwertabschreibungen und außerordentlichen Posten - bei EADS als EBIT bezeichnet - von 1,8 auf mehr als 1,8 Mrd. Euro leicht an. Allerdings seien weitere Belastungen durch das A400M-Programm darin nicht enthalten, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

In den ersten neun Monaten kletterte das EBIT von minus 353 Mio. auf plus 2,02 Mrd. Euro. Der Umsatz legte um sieben Prozent auf 29,4 Mrd. Euro zu. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 1,08 Mrd. Euro nach einem Verlust von 705 Mio. Euro ein Jahr zuvor.

Die größte Konzerntochter Airbus steigerte ihre Erlöse in den ersten drei Quartalen um drei Prozent auf 19,4 Mrd. Euro. Das EBIT des Flugzeugbauers kletterte von minus 677 Mio. auf 1,5 Mrd. Euro. (APA/dpa)

  • Der europäische Luft- 
und Raumfahrtkonzern EADS sieht wegen der Probleme mit dem Militärtransporter 
A400M sein Gewinnziel für das Gesamtjahr in Gefahr.
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    Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS sieht wegen der Probleme mit dem Militärtransporter A400M sein Gewinnziel für das Gesamtjahr in Gefahr.

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