Die Post bringt allen was?

13. November 2008, 15:08

Hans Rauscher: Post ist Teil einer neuen Verstaat­lichten-Krise, die durch eine "Politik der Feigheit" und eine schwache ÖIAG entstanden ist

Ein regnerischer Donnerstag vor dem "Post- und Telegraphenamt" in der Wiener Wallnerstraße, im ersten Bezirk. Während die Postgewerkschaft mit Streik auf Grund der Kürzungspläne droht, analysiert Hans Rauscher im Interview mit derStandard.at die Hintergründe der Verstaatlichten-Krise.

Sie haben eine Video-Frage an Hans Rauscher?

Laden Sie hier Ihr Video hoch >>>

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 45
1 2
Edvard Mani
 
00
13.2.2010, 13:18
Post bringt allen was?

Nicht das wofür sie geschaffen worden ist. Postkastteln verschwinden in eine Nacht und Nebel Aktion. Die rar gewordene Postämter werden auch verschwinden, braucht man sie überhaupt? Personal wird umgeschlichtet zur Polizei, Justiz, Militär, Stadtverwaltung oder sonst wo, wo Mängel herrscht. Politik hat noch immer nicht begriffen das man nicht alles und um jeden Preis privatisieren muss. Wenn Sie heute Postkasttel suchen, suchen Sie vergebens, es gibt fast keine. Ich frage mich nur, was steckt dahinter? Soll ich Morgen meine Briefsendung bei Friseur oder in der Kleiderreinigung abgeben. Wieso akzeptiert man jeden Schmarn den uns die Politik serviert, wann kriegen die Bürger endlich die Möglichkeit unfähige Politiker fristlos zu kündigen oh

Schlitzohr
00
3.10.2009, 17:05

Der Ludwig, dem Faymann sei Nachfolger, is-woas die Postkastln betrifft- an feichten Staub bessa. Schert sii net, unternimmt nix, riat ka Uhrwaschl. Doch, in die letzten drei Jahr, san bei uns 13 Wohnungan nei vergeben wuan- 12 mal an Schwarzhaupt u Braunauge - die Alt-Österreicher sa inzwischen widda auszogn. De Fremdländer einstopferei is doch pathologisch-ungsund. Da stimmen ja die Verhältnismäßigkeiten überhaupt nimma -ein Wetschgruaba!!!

Schlitzohr
00
3.10.2009, 16:38
Die Post bringt allen was 13. November 2008

Wie der RAUSCH(er) widda amoi „herzerfrischend“ daherredt?!Meine unerhebliche Einschätzung: Exzellenter Schreiber und dann, owa sunst…na hoid aa vüüles nur Schmausbauwerl u Schaaslaberl???
Wenn die Post wirklich allen was bringt, was ist mit den verpfuschten Postkastln? Kein Mensch geht auf den installierten Faymann-Pfusch ein. Unsere Briaf liegen im Stiagnhaus herrenlos herum. So leicht hat mas noch nie aussagfladert. Hand eini, Briaf aussa, aufgrissen, ka Gööd drinnan, weggschmissen. Oft san wichtige Benachrichtigungen drunter. Also Rauscherl moch die auf Zwirnsocken u recherchier. Marie gibt´s owa kane-des mochsd aus reina Menschenf(r)eindlichkeit – EUJE….

josef binder3
 
00
3.12.2008, 10:17

Unser Land wäre so reich an Leuten, die man verantwortlich machen könnte für seine Armut. Es fehlt uns aber an der Courage, Namen zu nennen. Wenn ein bürgerlicher Politiker in Österreich bei der Post einsparen möchte, ist das in Ordnung. Man kennt diese bürgerlichen Kahlschlagromantiker, denen das Herz in die Hose rutscht, wenn sie von staatlichen Eingriffen hören. Der Staat ist für sie nur dann eine Melkkuh, wenn er sich um die kaputten Banken kümmert. Den Bürgerlichen sei das unbenommen. Dass die Sozialdemokraten da mitmachen, ist eine historische Schande und durchaus dafür geeignet,von der Geschichte gegeißelt zu werden. Den Sozialdemokraten gehen nicht nur die Wähler aus, sondern auch der Anstand.

shwe1
 
00
15.11.2008, 09:28
Die beruehmten Post-Slogans sind ja immer unvollstaendig affichiert.

.
Korrekt muesste es jeweils heissen:

"Die Post bringt allen was: Kummer und Verdruss."

"Wir sind ueberall (im Weg und auf dem Rueckzug)"

Gianni Tremato
10
14.11.2008, 16:03
Fragen wir einfach Herrn Androsch nach einer Lösung:

http://derstandard.at/?id=1226396590123

Kehr Henk
00
14.11.2008, 13:23
witzig

der Rau schaut aus wie der L. Ron Hubbart.

F*** the ÖVP
14
19.11.2008, 02:14
Eher wie

Nick Knatterton

Schneeglöckchen
 
00
14.11.2008, 13:14
Format

Dem Gesagten stimme ich zu.

Beim gewählten Format (Junger Journalist interviewt alten Journalist) läßt sich die Vermutung nach - nicht untypisch Österreich - einer gewissen Selbstüberschätzung nicht gänzlich ausschließen.

wir sind faymann
00
14.11.2008, 12:28
beschwichtiger wie rauscher waren es doch,

die die notwendigen schritte medial bekaempft haben

buresch
01
14.11.2008, 11:53
Zuerst dachte ich, es wäre Postgewerkschafter Fritz...

War diese Kappe ihr freier Wille, Herr Rauscher, oder eine Nötigung vom Postvorstand?

Fehlt nur noch ein Kotanyi-Aufnäher am Revers.

Gute Miene
04
14.11.2008, 11:43
Cooles Käppi, Rau! ;-)

Michael Holzermayr2
11
14.11.2008, 10:37
Qualtinger

läßt grüßen.

Prolet
10
14.11.2008, 09:41
Ich frage mich mit Kapperl?

Da sei ein Caperl vor!

Die Post wird elektronisch - wer das nicht will muß die Heizer auf der Elok akzeptieren und bezahlen.

Dazu folgendes:
13
14.11.2008, 09:20
Also um der Post auch ein bisschen das Wort zu reden:

Im Punkto "Man muss sich als Kunde fühlen und nicht als Bittsteller vor einem Amt" hat sich in den Postfillialen in den letzten Jahren einiges getan.

Ich kann mich noch erinnern wie verstört nach der Umstellung auf stehendes Service war und die Mitarbeiter plötzlich gegrüßt haben und ihr Gesichtsausdruck nicht mehr "wer stört" sondern "was kann ich für Sie tun" gesagt haben. Das war richtig unheimlich.

Der Hl. Abschieber
03
14.11.2008, 11:47

Ach? In wlechem? In meinem nicht. Da muss man noch betteln...

Die freie Meinungsäusserung, die wir meinen..
00
14.11.2008, 17:39

gestern, ein PostAMT im 2. Bezirk:
7 Schalter, davon 3 unbesetzt, an jedem der verbleibenden 4 eine Schlange von 5-9 Leuten. In jeder Schlange haben Leute diese gelben Briefabholungs-Formulare. Für jeden schleicht die dickliche Beamtin (3 davon sind tatsächlich weiblich, und genau diese 3 stark übergewichtig) durch das gesamte Postamt nach hinten in den Lagerraum, und braucht so für jedes Formular ca. 1-2 Minuten, bis sie wieder zurückkehrt. Dann gibt es noch Unklarheiten mit Kunden, die nicht wissen, dass man hier keine Geldscheine wechseln kann, ein altes Muatterl fragt minutenlang am selben Schalter wegen ihrer Sparbuchzinsen nach (EZB-Änderung, kompliziiiert!!) usw. usw. .. EIN HORROR. Wer da noch was anderes zu tun hat: Herzinfarkt.

LadyDoolittle
00
22.11.2008, 18:02
Post 5. Bezirk: Jahngasse 2. Teil, Pakete

Die Dame zaubert aus einer großen Tasche einige Pakete. Bearbeitung dauert nur ein paar Minuten.
Freundlicher Ruf nach hinten :"Frau X!!!" Nach einer Weile kommt eine sehr dicke Dame (wieso so viele bei der Post?) aus dem Magazin. Ebenfalls kurze Ärmel, die Tür zum Magazin ist offen, daher sehr warm. Mit grimmigen Blick auf die Pakete nimmt sie diese in Empfang. Magazinangestellte haben keine Kurse im "Kundendienst" gemacht, Kunde wird ignoriert. Die Dame zaubert noch ein paar Paketabholer aus ihrer Tasche. Nachdem mir der Schweiß schon unangenehm die Wirbelsäule entlangrinnt, ziehe ich Mantel aus. Ruf nach Magazindame. Es dauert nur ein Weilchen. Bringt drei große Pakete. Schnell überreicht und unterschrieben.

Wartezeit: 1/2 Stunde!!!

LadyDoolittle
00
22.11.2008, 18:02
Post 5. Bezirk: Jahngasse 1. Teil, Briefe

Jahngasse:
2 Schalter Briefe, jedoch einer zusätzlich mit Paketdienst. Lange Schlangen. Nach 5 min. erster Schweißausbruch. Angestellte arbeiten in kurzen Ärmeln. Briefe werden freundlich angenommen. Jeder auf die Waage gelegt, gewogen, Transportbedingungen per Tastendruck, Barcodekleber aufgeklebt, schon fertig. Bei 50 Briefen dauert das etwas länger, besonders Einschreiber. Kleinfirmen haben keine Postalia, wer klebt noch Briefmarken? Könnte diese Arbeit nicht ein Automat machen? Ach so: 9.000 Postler....

Kundendienst pur: Auch Erlagscheine werden übernommen. Welcher in Kundenservice geschulte Beamte schickt schon einen KUNDEN zum nächsten Schalter! PSK/BAWAG-Schalter: 2 Kunden in 1/2 Stunde.

Fortsetzung folgt...........






LadyDoolittle
00
22.11.2008, 18:02
Post 5. Bezirk: Hundsturm

Gelber Zettel im Briefkasten: Briefabholung
Ich eile, so wie seit ca. 20 Jahren „Am Hundsturm“.

Postamt: je ein Schalter Pakete, Briefe und Gelddienste. Lange Schlangen bis zur Eingangstür, 7 bis 8 Kunden. An einem Schalter tippt ein fleißiger Beamte etwas in einen PC. Frage, da kein Taferl: „Ist dieser Schalter geöffnet?“ „NEIN!“ Endlich komme auch ich an die Reihe. Freundliche Dame übernimmt gelben Zettel und schwirrt ab. Sehr lange nicht wieder an. Dann endlich: „Ich finde den Brief nicht!“. Verwunderung meinerseits, kurze Konferenz aller Beamter. Eine Dame hat die Lösung gefunden? „Der liegt ja gar nicht bei uns! Da steht: Jahngasse“. „Aber, seit zwei Jahrzehnten.....“
„Das ist Sache des Briefträgers!“. „Aber ich rufe für Sie an.“ Lan

el ostio
01
14.11.2008, 12:18

ich muss auch noch betteln

Dilbert
01
14.11.2008, 08:21

Fesches Kapperl.

Temüdschin
00
14.11.2008, 09:24
Richtig - man muss Prämissen setzen!

also:
1. Kostümberatung ist erldedigt.
Das nächste mal vielleicht, auch wenns um die Post im Hintergrund geht, auf den Rau scharfstellen und das mit der Blickachse... aber wie gesagt, schön eins nach dem anderen...

NotDarkYet
00
14.11.2008, 18:21
"Prämissen setzen"

Wie setzt man eine Prämisse?

Sollte man Prämissen eher bei zunehmendem oder bei abnehmendem Mond setzen?

Und wenn man gerade keine Prämisse zur Hand hat - darf man dann auch eine Priorität nehmen?


Manfred Kopp
01
14.11.2008, 07:30

Ach du meine Güte.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 45
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.