Knifflige Hundesuche: Obamas Tochter leidet an Hundehaar-Allergie

13. November 2008, 14:05
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Viele tierliebende Allergiker verfolgen mit Interesse die Haustiersuche - Tierfreunde aus Peru empfehlen Nackthund

Lima - Die Suche nach einem geeigneten Hund für die Töchter des künftigen US-Präsidenten Barack Obama wird von vielen tierliebenden Allergikern mit Interesse verfolgt.

Obama hat seinen Töchtern nach seinem Wahlsieg vor einer Woche einen Hund versprochen. Die zehnjährige Malia hat jedoch eine Allergie gegen Hundehaare. Deshalb müsse der künftige tierische Bewohner im Weißen Haus "hypoallergen" sein, erklärte Obama.

Ein peruanischer Verein bot den Obamas am Dienstag einen vier Monate alten Welpen ohne Fell an, der einer mehr als 2000 Jahre alten Rasse angehört. "Weil Malia Obama Allergieprobleme hat, kamen wir auf die Idee, ihr diesen Welpen zu schenken", erklärte die Präsidentin der "Vereinigung der Freunde von Hunden ohne Fell", Claudia Galvez.

Der vier Monate alte Welpe, der nach den Inka-Ruinen von Machu Picchu in den peruanischen Anden benannt ist, sei nicht nur für Allergiker geeignet, sondern auch sehr verspielt, sagte Galvez. Seine Rasse, die noch aus Zeiten der Inkas stammt, zeichne sich durch eine spitze Schnauze aus und werde nicht größer als 55 Zentimeter. Da er häufig kläffe, sei Machu Picchu auch ein guter Wachhund.

Bisher hielten fast alle US-Präsidenten einen Hund im Weißen Haus in Washington. Derzeit spaziert noch George W. Bushs Scottish Terrier Barney durch den Präsidentensitz. (APA)

 

 

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    Die Rasse Machu Picchu gehört zu den Nackthunden

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