Rezession versus Depression

13. November 2008, 11:21
46 Postings

Rezession: Die Wirtschaft entwickelt sich in einem ständigen Auf und Ab. In einem solchen Zyklus wird der konjunkturelle Abschwung oder die Krise Rezession genannt. In einer engen, angelsächsischen Definition spricht man bereits dann von Rezession, wenn die Wirtschaft zwei Quartale hintereinander nicht wächst. Zurückhaltendere Volkswirte benutzen den Begriff aber erst dann, wenn die Wirtschaftsleistung eines ganzen Jahres hinter das Vorjahr zurückfällt. Neben Rezession und Depression besteht ein Konjunkturzyklus aus Expansion (Aufschwungphase) und Boom (Hochkonjunktur). Die Folgen der Finanzmarktkrise werden nach Ansicht von Ökonomen in den USA, aber auch in Europa zu einer Rezession führen.

Depression: In einer Rezession gehen private Investitionen und Gewinne der Unternehmen zurück. Die Löhne der Arbeitnehmer kommen unter Druck, was die Einkommen und den privaten Verbrauch sinken lässt. Eine Rezession hat in der Regel auch Kursverluste an der Börse zur Folge. Eine ausgeprägte Form der Konjunkturabkühlung ist die Depression. Sie ist gekennzeichnet durch hohe Arbeitslosigkeit, geringe Kapazitätsauslastung der Betriebe und geringe Investitionen. Die bis jetzt heftigste Form einer Depression war die Weltwirtschaftskrise. (APA/dpa-AFX)

 

 

Share if you care.