Irakischer Soldat erschoss vier US-Militärangehörige

13. November 2008, 11:13
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Amerikaner sollen laut Augenzeugen über Gebet des Mannes gelacht haben - Drei weitere US-Soldaten verletzt

Bagdad/Mossul - Ein irakischer Soldat hat in der nordirakischen Stadt Mossul laut Augenzeugen vier US-Soldaten getötet, weil sie sich über seine Art zu beten lustig gemacht haben sollen. Die Soldaten hätten gelacht, während der Muslim betete, hieß es in den Berichten am Donnerstag. Daraufhin habe der Iraker wütend zu seiner Dienstwaffe gegriffen und die vier Amerikaner erschossen, bevor ihn andere US-Soldaten niederstreckten.

Nach Angaben aus irakischen Sicherheitskreisen wurden bei dem Schusswechsel am Mittwoch noch drei weitere US-Soldaten verletzt. Die 400 Kilometer nördlich von Bagdad gelegene Stadt Mossul zählt zu den Hochburgen der Al-Kaida-Terroristen im Irak.

Anschlag auf Kleinbus

Die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak meldete unterdessen, durch die Explosion eines Sprengsatzes, der an einem Kleinbus befestigt war, sei am Donnerstag im Südosten Bagdads ein Zivilist getötet worden. Sechs weitere Menschen wurden verletzt. Die Zahl der Anschläge mit Sprengsätzen, die heimlich an Fahrzeugen befestigt werden, hat in den vergangenen Wochen im Irak stark zugenommen. (APA/dpa)

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