Visa mit neuem Sicherheitskonzept für Onlinegeschäfte

13. November 2008, 11:12
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Über ein eingebautes Eingabefeld und ein Mini-Display sollen KundInnen einmalige Codes errechnen

Das Kreditkartenunternehmen Visa will sein schon oft kritisiertes Verifizierungssystem bei Internet-Einkäufen überarbeiten. Die KundInnen sollen so sicherer im Netz einkaufen können.

"One-Time-Code Card"

Unter der Bezeichnung "One-Time-Code Card" wurde nun ein neues Sicherheitskonzept von Visa vorgestellt. Dieses erinnert an das Tan-Verfahren beim Online-Banking. Für jede Transaktion wird den KundInnen eine einmalige Zahlenkombination zur Verfügung gestellt. Das Neue an der Technologie ist aber, dass der Code direkt auf der Karte errechnet wird.

Taschenrechner-Visakarte

Auf der Rückseite der Visa-Karte befindet sich ein Quartz-Display und eine numerische Tastatur. Die KundInnen geben ihren PIN ein uns erhalten einen vom System errechneten einmaligen Authentifizierungscode für den Online-Einkauf. Diese Technik soll auch Phishing-Attacken entgegen wirken, da in Zukunft die Kreditkartendaten allein nicht mehr ausreichen.

Weitere Gefahren

Die neue Technik wird allerdings weiterhin für so gogenannte "Man-in-the-middle"-Attacken anfälllig sein. AnwenderInnen, die auf gefälschten Internet-Seiten ihren Code eingeben, sind hier nicht geschützt. Allerdings will Visa im Gegenzug Transaktionen digital signieren, um auch hier entgegen zu wirken.(red)

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Visa

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    Der Rechner auf der Kreditkarte. So sollen AnwenderInnen einen einmaligen sichereren Code für ihre Internet-Transaktionen bekommen.

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