Ausbreitung von Grippewellen mittels Google erfassbar

12. November 2008, 16:29
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Krankheitsbezogene Anfragen bei Suchmaschine lassen Rückschlüsse zu

New York/Hamburg - Die Internet-Suchmaschine Google kann heranschwappende Grippewellen in den USA nach Angaben ihrer Betreiber schneller erkennen als die Gesundheitsbehörden. Wo die Influenza sich ausbreitet, häufen sich auch die Anfragen mit grippebezogenen Suchwörtern, wie die Tochterorganisation Google.org des Internetkonzerns am Dienstag im kalifornischen Mountain View berichtete.

Auch wenn nicht jeder Fragende auch Grippe habe, spiegle die Zahl der Suchanfragen recht genau die Entwicklung der Grippesaison wieder. Das belege ein Vergleich mit den Daten der US- Seuchenkontrollbehörde CDC. Der aktuelle Trend lasse sich dabei meist sieben bis zehn Tage früher erkennen als mit den amtlichen Daten.

Bisher deckt das Grippe-Frühwarnsystem google.org/flutrends nur die 50 Bundesstaaten der USA ab. Nach Informationen der "New York Times" überlegen die Entwickler jedoch, den Dienst auf andere Weltregionen und Krankheiten zu erweitern. (APA/dpa)

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