Robert Palfrader & Florian Scheuba über freiwillige und unfreiwillige Komik

13. November 2008, 11:23
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Die "Männer fürs Grobe" - laut ihrem aktuellen Programm im Rabenhof Theater - waren zu Gast im Chat: das Protokoll zur Nachlese

ModeratorIn: derStandard.at begrüßt Robert Palfrader und Florian Scheuba im Chat. Wir bitten die UserInnen um Fragen.

Palfrader, Scheuba: Wir begrüßen alle weltweit, insbesondere die Redaktion von derStandard.at und alle UserInnen und freuen uns über den Kaffee.

Vater Staat #1: Finden Sie sich eigentlich selbst lustig?

Palfrader, Scheuba: Palfrader: Ab und an. Scheuba: Hin und wieder.

a2d68f90-3eb1-46fb-97df-7186a79df220: Was ist Ihr Kommentar dazu, das Stermann und Grissemann ihren Auftritt in Kärnten absagten?

Palfrader, Scheuba: Scheuba: Finde ich verständlich, da angesagte Störaktionen keinen reibungslosen Ablauf des Abends ermöglichen. Wir kommen im April nach Klagenfurt. Palfrader: Damit die Kärntner Zeit haben, sich seelisch wie organisatorisch darauf vorzubereiten. Wir werden sicherheitshalber mit dem Zug anreisen. Scheuba: Unser Auto hat bis dahin hoffentlich wieder Sommerreifen.

Django's Army: Grüß Euch! habt ihr auch bereits Drohungen "von rechts" erhalten? Besonders Florian dürfte ja durch die Haider-Parodien besonders gefärdet sein oder?

Palfrader, Scheuba: Scheuba: Drohungen in dem Sinn nicht. Schmähungen und Interventionsversuche sehr wohl. Palfrader: Das Schlimmste was mir passiert ist, war nachdem ich Kärnten in Nordslowenien umbenannt habe. Dass ein Herr am ORF-Kundendiensttelefon die Frage gestellt hat, wer dieser Cretin ist, der Kärnten so schmäht.

Hans Wurst jun.: Wie sollte ein öffentlicher Sender auf den Druck, der auf KabarettistInnen infolge einer Politikersatire (Stichwort: Lebensmensch) ausgeübt wird, reagieren? Welche Verantwortung kommt dabei anderen KabaretistInnen zu?

Palfrader, Scheuba: Palfrader: Die Antwort, die Herr Lorenz gegeben hat, treffend und richtig. Scheuba: Für mich gehört es zum Kultur- und Bildungsauftrag des ORF Satire zuzulassen. Solidarität mit den Kabarettisten ist in dem Fall angesagter, als Interventionen nachzugeben.

ModeratorIn: UserInnenfrage per Mail: Hat man nicht Angst davor, dass bestimmte Aussagen und Pointen den Zusehern nicht gefallen? Wie hoch ist da der Druck, Themen zu wählen, die eine breite Masse ansprechen – ohne, dass sie langweilig und abgedroschen sind?

Palfrader, Scheuba: Scheuba: Genau das thematisieren wir in unserem aktuellen Programm. Es ist eine ständige Gratwanderung zwischen dem Wunsch geliebt und jenem gefürchtet zu werden. Palfrader: Ich denke meistens nicht darüber nach, ob das jemandem besonders gut oder schlecht gefallen könnte. In erster Linie muss ich damit zufrieden sein.

Denkprozessor: Grobe Männer?

Palfrader, Scheuba: Palfrader: Interessante Frage. Scheuba: Grobe Frauen gibt''s auch. Palfrader: Auch grobe Kinder: meine Tochter kratzt mir im Gesicht herum... Scheuba: Nur mein Hund ist nie grob. Palfrader: Meiner schon.

borly: Wird der Ewige Kaiser nicht mal langweilig?

Palfrader, Scheuba: Palfrader: Solange gibt''s den noch gar nicht. Bitte noch bis zum Sommer 2009 durchhalten, dann gibt''s eine längere Pause von mindestens 1 1/2 Jahren.

Pimp my Ride: Wieso ist der Live-Chat eigentlich immer so langsam? Ist da die Post Gewerkschaft zwischengeschaltet?

Palfrader, Scheuba: Palfrader: Nein. Scheuba: Wenn sie das wäre, sollten wir kurz vor Weihnachten fertig sein. Palfrader: Und: Sie hätten diese Frage bereits zu Ostern stellen müssen.

pimp my wife: Wann gibt´s wieder was neues von den Hektikern?

Palfrader, Scheuba: Scheuba: Vielleicht zum 30-Jahr Jubiläum, wenn wir''s da noch auf eine Bühne schaffen. Palfrader: Die Hektiker erinnern mich ein wenig an die Rolling Stones. Scheuba: Stimmt, die darf man auch nur im Sarg verlassen.

kodiak: Am Tage 2 nach dem Derbysieg der Wiener Austria: verraten die beiden Herren, für wen ihr fußballerisches Herz schlägt?

Palfrader, Scheuba: Scheuba: Schwer grün-weiß. Habe bereits meinen 5-jährigen Sohn komplett infiziert. Er hält Jimmy Hoffer für ein Jahrtausendtalent. Palfrader: Ich bin Sportclubanhänger. Friedhofstribüne OLE.

Myers: Wie stehen sie zu den von rechts geforderten "Pietätsgrenzen für Kunst"?

Palfrader, Scheuba: Scheuba: Erstens gibt es immer schwarzen Humor, egal wer stirbt. Zweitens machen wir uns über die Auswirkungen lustig und nicht über den Tod selber. Palfrader: Ich schließe mich voll inhaltlich an.

penpen: Ich vermisse die "Brutalität" von Echt Fett. Wird das Konzept fortgeführt, oder ist Robert Palfrader jetzt ein Mann der kleinen Witzchen geworden?

Palfrader, Scheuba: Palfrader: (Lacht) Ich habe bereits nach der 2. Staffel das Angebot unterbreitet, mit jungen Kabarettisten, Schauspielern, Komödianten das Konzept fortzuführen, mich hinter die Kamera zurückzuziehen und den oben genannten eine Basis zu bieten, sich zu präsentieren. Es wurde aber abgelehnt. Dass ich selber noch einmal Echt Fett mache, ist mehr als unwahrscheinlich, schon allein durch die Tatsache, dass man mich jetzt zu oft auf der Straße erkennt. - Und ich war nie mehr, als ein Mann der kleinen Witzchen.

cjlpa: ad Kritik an Grissemann/Stermann: Wird es gefährlich, politisches Kabarett zu machen? Gibt es Angst vor Zensur? Drang zur Selbstzensur?

Palfrader, Scheuba: Scheuba: Auf uns wirkt die Sache bis jetzt eher motivierend. Wir haben mehr Meldungen zu diesem Thema im Programm als zu Beginn. Palfrader: Auf der Bühne kann uns keiner zensieren und Selbstzensur ich wüsste nicht einmal wie das geht.

Mikel: Was sagt ihr zu der aktuellen Wirtschaftskrise? Sowohl weltweit, als auch in Österreich (Post, Telekom, Aua).

Palfrader, Scheuba: Scheuba: War absehbar. Aber selbst diese Phrase ist mittlerweile leider schon sehr abgedroschen. Faktum ist, dass die Weltwirtschaft in den letzten Jahren wie ein Pilotenspiel funktioniert hat. Palfrader: Ich bin sehr froh, dass ich nie Geld genug gehabt habe, um Aktien zu kaufen, sondern alles ins Leben investiert habe.

Tannenelch: Was ist der schlechteste Schmäh, über den Sie je lachen mussten?

Palfrader, Scheuba: Palfrader: Ui, den kann man in der Öffentlichkeit nicht erzählen. In dem Moment in dem ich darüber gelacht habe, habe ich mich so geniert dafür. Ich habe sogar darüber gelacht, dass ich lachen musste. Scheuba: Als HC Strache gemeint hat, dass die FPÖ für alle Geschlechtsteile offen ist. Auch darin hat er wieder mal Jörg Haider kopiert.

TSMOE: Hättet Ihr die Möglichkeit das Programm des ORF ganz nach Euren Wünschen zu gestalten, was würdet Ihr ändern? (und antwortet jetzt bitte nicht mit "alles"

Palfrader, Scheuba: Palfrader: Wiederaufnahme der Sendung Die4Da. Scheuba: Alles rausschmeißen, was Kopie von Privatsendern ist. Palfrader: Hallo, du machst mich arbeitslos. Scheuba: Sorry, du bist schwer öffentlich-rechtlich. Palfrader: Das lasse ich mir von dir nicht bieten.

Sarah Blum: Sind Sie selbstkritisch?

Palfrader, Scheuba: Scheuba: Unser aktuelles Programm ist über weite Strecken eine reine Selbstverarschung. Palfrader: Ich bin sehr streng mit mir. Macht vielleicht die katholische Erziehung.

borly: Gibt es auch Ideen für neue Comedy Sendungen?

Palfrader, Scheuba: Palfrader: Ja, bitte um Verständnis, dass wir darüber jetzt Nichts berichten können. Scheuba: Eine Idee gibt es, ob der ORF Geld dafür hat, ist eine andere Frage.

Django's Army: Hab ihr eine Frage an mich? ;)

Palfrader, Scheuba: Scheuba: You und who''''s Army? Palfrader: Meine Frage wäre: Was machen Sie beruflich, dass Sie Zeit haben mit jemandem wie uns chatten zu können? Scheuba: Post?, AUA? ORF?

Skull&Bones: Hallo Scheuba! Du bist ja mit Abstand der intelligenteste und politischste Kopf in der Kabarettszene und damit vielleicht auch Österreichs. Wäre es nicht an der Zeit, dass Du aktiv an der Bundespolitik mitwirkst?

Palfrader, Scheuba: Scheuba: Gnade!! Bitte nicht. Das soll Alfons Haider machen. Palfrader: Es geht allein schon aus finanziellen Gründen nicht. Wie soll sich der Herr Scheuba seinen Weinkonsum von 7000 Euro netto leisten können. Scheuba: Ich glaube Alfred Gusenbauer macht jetzt einen Abverkauf. Palfrader: Vielleicht geht sich''s ja dann doch aus...

kodiak: Hr.Palfrader betrieb ja (glaube ich) einst das Cafe Torberg, inkl. dem "Arschloch-Zuschlag" von 10% für so manchen "schmissigen" Burschenschaftler. Vielleicht gibts da eine nette Episode zu berichten? Waren die immer folgsam?

Palfrader, Scheuba: Palfrader: Ja, die habe ich gut im Griff gehabt. Abgesehen davon habe ich sie mit meiner Geheimwaffe: einer CD mit jiddischen Liedern sehr schnell aus dem Lokal bekommen.

Dyrn: Welche Kabarettisten finden Sie lustig bzw. sehen Sie möglicherweise sogar als Quelle der Inspiration, national oder auch international?

Palfrader, Scheuba: Scheuba: Josef Hader, Monty Python, Gerhard Polt, Loriot. Palfrader: Ich finde Loriot ein bisschen überschätzt, aber ansonsten gebe ich dir Recht. Wen ich sehr gern gemocht habe, war Otto Grünmandl. Und die Inspiration für Wir sind Kaiser war natürlich Dame Edna.

Dotter: Nichts gegen unsere eingesessenen "lustigen", der Schmäh passt im grossen und ganzen, aber warum vernimmt man wenig Nachwuchs...man hat manchmal den Eindruck als würde der "Kuchen" immer nur zwischen denselben Leuten geteilt werden...Ich ersuche um

Palfrader, Scheuba: Palfrader: In einer Antwort oben, habe ich das bereits erzählt. Ich hätte sehr gerne gesehen, dass jungen Leuten in Echt Fett eine Basis geboten wird. Ich habe auch damals mit dem Clemens Haipl, dem Leo Bauer die Frischlinge konzipiert. Allerdings war die Umsetzung mehr als nur traurig machend. Ich glaube nach wie vor, dass es eine Basis geben sollte, in der sich junge Talente präsentieren können. Wenn sich jemand berufen fühlt, kann er gerne mit mir in Kontakt treten. fragen@robertpalfrader.at wäre die Adresse. Scheuba: Wir haben schon bei "die kranken Schwestern" Autoren gesucht und es war wirklich nahezu unmöglich, Brauchbares zu bekommen. Palfrader: Wie schlimm das wirklich ist, kann man daran ablesen, dass der Florian dann nur den Schalko und mich gefunden hat. Peinlich, oder?

shoosi: Haben Sie eine Idee,warum die österr Kabarettszene von hinten bis vorne so männerdominiert ist?

Palfrader, Scheuba: Scheuba: Dafür sind in den Schauspielschulen viel mehr Frauen. Palfrader: Ich habe keinen blassen Schimmer einer Ahnung.

midan85: Wer sind Ihre Lebensmenschen?

Palfrader, Scheuba: Scheuba: (lacht) dieses Wort wurde leider für alle Zeiten diskriminiert. Palfrader: In manchen Kreisen verwendet man Lebensmensch schon als Synonym für Homosexuelle. Scheuba: Wir müssen uns das Wort wieder zurückerobern. Ich glaube Thomas Bernhard hat es in Umlauf gebracht.

millek: Welches österreichische Publikum ist das "dankbarste"? Gibts da Unterschiede

Palfrader, Scheuba: Scheuba: Nicht wirklich. In Kärnten haben wir z. B. schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Palfrader: Flo, die Frage war: österreichisches Publikum.

ÖNorm: herr palfrader, wie sind sie auf dei idee mit "wir sind kaiser" gekommen? bzw. wie lang ewollen sie deise geniale sendung weiterführen?

Palfrader, Scheuba: Palfrader: Die Idee hab nicht ich gehabt. Das war ein Regisseur namens Wilfried Reichel und bis Sommer nächsten Jahres haben wir noch einen Vertrag. Dann wird''s Zeit ein bisschen was anderes zu tun. Ich werde wieder Theater spielen.

Senta Happl: Witze machen, bedeutet auch der Gesellschaft ein Ventil für ihre Aggressionen geben. Soll es im Sinne einer solchen Psychohygiene überhaupt Tabuthemen geben, über die man keine Witze machen darf?

Palfrader, Scheuba: Scheuba: Prinzipiell gibt es keine Tabuthemen. Über den Ventilcharakter reflektieren wir in unserem Programm. Aber wenn wir da jetzt alles hinschreiben, kommen Sie nicht mehr ins Theater. Palfrader: Schließlich haben wir beide ja Familien zu ernähren.

Skull&Bones: Hallo Palfi, was ist das für ein Gefühl, neben einem Superstar wie Scheuba aufzutreten? ;-)

Palfrader, Scheuba: Palfrader: Ein ganz tolles. Ich fühle mich tief geehrt und bin sehr glücklich gerade von Flo auf einer Kabarettbühne defloriert worden zu sein. Scheuba: Hat''s weh getan? Palfrader: Du warst sehr zärtlich.

Dreistein: Welcher österr. Politiker könnte den Gusenbauer als "Opfer" noch toppen?

Palfrader, Scheuba: Scheuba: Höchstens 100 andere. Palfrader: Das Interessante am Gusenbauer war, dass er ja so ein intelligenter Mensch ist und deshalb auch die Fallhöhe so hoch war. Scheuba: Die unfreiwillige Komik bei ihm lag an der völlig fehlgeleiteten Selbsteinschätzung. Da haben Cap und Bures verheerende Arbeit geleistet. Palfrader: Wer weiß, was das für ein Politiker hätte werden können, wenn er die richtigen Berater gehabt hätte. Scheuba: Bin mir nicht sicher, ob er nicht beratungsresistent war. Palfrader: In dieser Einschätzung gebe ich dem Florian Recht.

pimp my wife: @ Florian: Gibt Ihnen Ihr Frisör eigentlich eine lebenslange Garantie auf Fönfrisuren?

Palfrader, Scheuba: Scheuba: Als "der mit der Frisur" bin ich einem Ruf verpflichtet, noch dazu in Zeiten, wo schon bei jungen Leuten immer öfter der 3-tages Bart über die Stirn rutscht. Palfrader: Ich darf den Flo jetzt outen: Seine Haare sind aus Stahlbeton.

Senta Happl: Schreiben sie alle Gags selbst? Oder kaufen sie Witze zu - von irgendwelchen Witzdealern?

Palfrader, Scheuba: Palfrader: Am Karlsplatz hängen ein paar herum - die kann ich Ihnen empfehlen. Scheuba: Verwendung von Fremdpointen ist nur mit Quellenangabe korrekt.

Norbert Müller: hallo, ich bin ja ein fan von echter kunst und wirklich guten kabaerett, euch beide finde ich auch echt super! Daher meine Frage, ich weiss schon, gegenüber kollegen sagt man nicht schlechtes, aber was haltet ihr von Stermann & Grissemann? Für m

Palfrader, Scheuba: Palfrader: Meiner Meinung nach widersprechen Sie sich bereits im ersten Satz. Was Grissemann und Stermann anbelangt: es ist schon oft genug gesagt worden, dass die beiden einen medialen Gegenpol zur Post-Mortem-Verklärung bieten wollten. Scheuba: Ich finde manches von ihnen genial, manches weniger. Mit der Kärnten Nummer hatte ich kein Problem.

Dyrn: Lesen Sie ab und an die Postings im Online-Standard? Die wären ja ein reicher Fundus für Pointen an manchen Tagen.

Palfrader, Scheuba: Scheuba: Ab und an. Manchmal ist es ähnlich schlimm, wie die Leserbriefseite der Kronen Zeitung, manchmal aber auch ganz vergnüglich. Palfrader: Ich mag''s vor allem, wenn ich beschimpft werde. Da sind manchmal wirklich sehr originelle Postings dabei. Einer hat mich mal als "Dieter Chmelar der Playstation-Generation" bezeichnet. Ich verwehre mich dagegen, den Kollegen Chemelar so zu beleidigen. Scheuba: Ich war tief gerührt zu sehen, dass Albert Fortell unter dem Nickname "Mario Gut" selber postet.

Bambule1978: Wie traurig ist man eingentlich, wenn man ein Programmpunkt für ein politisches Kabarett zusammen hat, und dann kommt zb. ein Herr Strache und toppt das ganze mit einem Programm namens "Wahlkampf"?

Palfrader, Scheuba: Scheuba: Es ist immer noch ein Unterschied zwischen freiwilliger und unfreiwilliger Komik. Palfrader: Jetzt hast du mir meinen schönen Satz weggenommen...

shapeless23: Gibt es Themen die trotz allem für Sie im Kabarett tabu sind?

Palfrader, Scheuba: Palfrader: Nein. Scheuba: Es kommt immer auf das Wie an, nicht aus das Was.

prinz_adolin: Bitte kommentiert folgenden Witz: Kommt ein Rauchfangkehrer in eine Bar und bestellt einen Drink. Sagt der Barmann: "Der geht aufs Haus".

Palfrader, Scheuba: Palfrader: Nett. Scheuba: Haben Sie alle Adressen des deutschen Privatfernsehens? Palfrader: Ja, dort könnt''s was werden... RTL II

süerkrüt: das größte tabu in österreich?

Palfrader, Scheuba: Scheuba: Beim ORF die Infragestellung der Landesstudios. In ganz Österreich wahrscheinlich der fragwürdige Föderalismus. Palfrader: Ich finde, die Zeit des Nationalsozialismus.

Denkprozessor: Gab es jemals einen Auftritt von euch den ihr bereut habt

Palfrader, Scheuba: Palfrader: Jede Menge. Der Peter Ustinov hat mal gesagt: "Fehler macht jeder. Das Geheimnis ist, sie zu machen, wenn''s keiner sieht." Das geht in unserem Beruf halt schlecht. Scheuba: Auf der Standard Karriere-Gala haben wir unsere Meinung zur Standard Kulturredaktion preisgegeben. Dafür haben wir später die Rechnung bekommen... Palfrader: Also ich bereue das nicht, Florian. Scheuba: Wie ich in der Vorwoche erfahren durfte, Oscar Bronner auch nicht.

millek: möchten Sie ein Vorbild sein? Wenn ja - für wen

Palfrader, Scheuba: Palfrader: Für meine Kinder und sonst niemanden. Scheuba: Als Rapidfan ja. Palfrader: Gott, wie ein dermaßen intelligenter Mensch so schlicht sein kann. Scheuba: Das verstehst du nicht, Robert...

Bafana Bafana: Kärnten ist ...

Palfrader, Scheuba: Palfrader: Ein wunderschönes Land in dem nicht nur BZÖ-Wähler leben, die gerade in Geiselhaft genommen werden. Scheuba: Ja, es sind nämlich nur jene zur Zeit umnachtet, die behaupten die Sonne sei vom Himmel gefallen. Scheuba + Palfrader: Gemeinsames Fazit: Es stellt sich erst jetzt heraus, dass die Sonne bei ihrem Absturz 170 km/h hatte, 1,8 Promille und noch wärmer war, als man gedacht hatte.

ModeratorIn: Die Zeit ist leider um. derStandard.at bedankt sich bei Florian Scheuba, Robert Palfrader und den UserInnen. Schönen Tag noch.

Palfrader, Scheuba: Für den unwahrscheinlichen Fall, dass Sie uns persönlich kennen lernen wollen, wovon ich dringend abrate: Termine gibt's auf www.maennerfuersgrobe.at. Wir wünschen ebenfalls noch einen schönen Tag.

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