Je zwei Radiopreise der Erwachsenen­bildung an Ö1 und Radio Orange

12. November 2008, 13:12
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Zweite Auszeichnung in Folge für Ulla Ebner in der Sparte "Kultur" und Georg Wimmer im Bereich "Bildung/Wissenschaft" - Beste Kurzsendung auf FM4 - Verleihung am 19. Jänner

Zum elften Mal wurden heute, Mittwoch, die "Radiopreise der Erwachsenenbildung" vergeben. Für die heuer wieder nur in fünf Kategorien vergebenen Preise - im Bereich interaktiver und experimenteller Sendungen gab es keine Einreichungen - wurden 73 Sendungen (28 vom ORF und 45 von privaten Radios) eingereicht. Je zwei Auszeichnungen gingen an Ö1 und Radio Orange, für die beste Kurzsendung wurde FM4 geehrt. Die Auszeichnungen werden laut dem Verband Österreichischer Volkshochschulen am 19. Jänner im Radiokulturhaus verliehen.

Das ORF-Aushängeschild Ö1 blieb sowohl in der Kategorie "Information" als auch in der Sparte "Sendereihen/Schwerpunkte" erfolgreich. Für seine Sendung "Böses Blut. 75 Jahre Tuskegee Syphilis-Studie" in der Reihe "Dimensionen" erhält Franz Zeller den Radiopreis, zur besten Sendereihe wurde das "Radiokolleg" unter der Leitung von Ina Zwerger gewählt.

Ebenfalls zwei Preise gehen an das freie Radio Orange: In der Sparte "Kultur" wird Ulla Ebner zum zweiten Mal in Folge ausgezeichnet, nach ihrer Sendung über "Frauen-Combos im Kuba der 1930er Jahre" aus dem vergangenen Jahr fand heuer ihre Sendung "Medea hinter Gittern. Ein Häfn-Theater" in der Reihe "Globale Dialoge - Women on Air" am meisten Anklang bei der Jury. In der Kategorie "Bildung/Wissenschaft" muss sich die Koproduktion von Orange mit Radio FRO über "Zivilen Ungehorsam" von Pamela Neuwirth jedoch den sogenannten "Eduard Ploier-Preis" mit der Salzburger Radiofabrik-Produktion "Das 'Zigeunerlager' Salzburg-Maxglan. Vorhof zum KZ. Ein HörMahnmal" von Georg Wimmer und Erich Themmel teilen. Für Wimmer ist es ebenfalls die zweite Auszeichnung in Folge.

Im Bereich "Kurzsendungen" erhält Veronika Weidinger für ihre Nahost-Serie "Follow the Women" auf FM4-"Connected" den Radiopreis. Die Jury bestand traditionell aus Erwachsenenbildnern und Journalisten. Die Verleihung des von der Arbeitsgemeinschaft der Bildungshäuser, des Büchereinverbandes, des Verbandes Österreichischer Volkshochschulen und des Wirtschaftsförderungsinstitutes gestifteten Preises wird am 19. Jänner im Radiokulturhaus mit einer Rede von Paulus Hochgatterer stattfinden. (APA)

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