Risikofaktoren

12. November 2008, 11:20
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Viele Menschen mit Migräne haben eine positive Familienanamnese - Wenn beide Eltern Migräne haben, ist die Wahrscheinlichkeit der Migrane bei Kindern groß

Auch wenn nur ein Elternteil unter Migrane leidet, besteht ein erhöhtes Risiko für Kinder, Migräne zu entwickeln. Junge Frauen erkranken dreimal häufiger als Männer. Während der Kindheit sind Buben und Mädchen gleichermaßen betroffen, dies ändert sich aber zu ungunsten der Mädchen nach der Pubertät.

Frauen, die unter Migräne leiden, berichten darüber, dass die Kopfschmerzen häufig kurz vor oder gleich nach dem Beginn der Menstruation beginnen. Die Qualität und Intensität der Kopfschmerzen können sich während der Schwangerschaft und Wecchseljahre ändern. Viele Frauen berichten auch eine Besserung der Migräne in ihrer Spätschwangerschaft. Andere jedoch leiden unter verstärkten Kopfschmerzen im ersten Trimenon der Schwangerschaft (in den ersten drei Monaten). Falls Schwangerschaft oder Menstruation Ihre Migräne beeinflussen, ist es wahrscheinlicher, dass Ihre Kopfschmerzen durch Einnahme von Kontraceptiva oder Hormonersatztherapie verstärkt werden.

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