DER STANDARD präsentiert: Thomas Bernhard Schuber

11. November 2008, 12:34
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Fünf beispielhafte Inszenierungen von Dramen Thomas Bernhards

Die fünf beispielhaften Inszenierungen (vier von Claus Peymann, die jüngste von Philip Tiedemann) von Dramen Thomas Bernhards zwischen 1974 und 1998 repräsentieren nicht nur Regie- und Schauspielkunst auf höchstem Niveau – von Judith Holzmeister und Joachim Bißmeier über Traugott Buhre, Wolfgang Gasser, Gert Voss und Ilse Ritter bis zu Martin Schwab und Kirsten Dene (um nur einige zu nennen), sie spiegeln auch ein knappes Vierteljahrhundert Theatergeschichte wider: Thomas Bernhards Weg vom "Nestbeschmutzer" zum "Klassiker".

Galt "Die Jagdgesellschaft" noch als Abonnenten-untaugliche Avantgarde, so feierte Claus Peymann mit "Theatermacher" und "Ritter, Dene, Voss" bereits seinen umjubelten Einstand am Wiener Burgtheater. "Heldenplatz", der beispiellose Theaterskandal, wurde in mehr als 100 Vorstellungen vom Publikum gestürmt – und schließlich "Claus Peymann kauft sich eine Hose und geht mit mir essen": das erste Stück, das nach der Aufhebung von Bernhards testamentarisch verfügtem Aufführungsverbot in Österreich wieder zu sehen war.


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