Interview zur Nachlese

"Die Russen haben an dem Abkommen mit der EU gar kein Interesse mehr"

11. November 2008, 13:13
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    Skeptischer Blick: ob Russlands Präsident Dmitri Medwedew überhaupt Interesse am Abschluss eines Partnerschaftsabkommes mit der EU hat, wird bezweifelt.

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    Alexander Rahr: "Der Zug ist längst abgefahren"

Russland-Experte Alexander Rahr im derStandard.at-Interview über das schwierige Verhältnis Moskaus zum Westen, umstrittene Rüstungsprojekte und Erwartungen an den neuen US-Präsidenten

Wenige Stunden nach der US-Wahl sorgte die Drohung des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew, auf die Errichtung des des US-Raketenschilds mit der Stationierung von Kurzstreckenraketen an der polnischen Grenze zu reagieren, für Aufregung. Mittlerweile bemüht sich Moskau, das Gesprächsklima zu beruhigen.

Wenige Tage vor dem EU-Russland-Gipfel am Wochenende kündigte Brüssel am Montag die Wiederaufnahme der Verhandlungen über ein neues Partnerschaftsabkommen an. Alexander Rahr von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik erklärt im Gespräch mit Berthold Eder, warum dieses Abkommen Russland gar nicht mehr interessiert, was hinter Moskaus Drohgebärden steckt und welche Herausforderungen auf Barack Obama zukommen.

***

derStandard.at: Der designierte US-Präsident Barack Obama soll beim G-20-Gipfel am 15. November in Washington seinen zukünftigen russischen Amtskollegen Dmitri Medwedew treffen. Erwarten Sie von der neuen US-Regierung eine Verbesserung des Verhältnisses zu Russland?

Rahr: Obama und Medwedew vertreten eine völlig neue Politikergeneration Sie haben beide den Kalten Krieg nur noch als Kinder erlebt, was ihnen eine andere Sicht auf die Weltpolitik erlaubt. Eine entscheidende Rolle wird das Gesprächsklima zwischen den beiden spielen. Gerade der Aufbau eines Raketenabwehrsystems würde Möglichkeiten für eine Kooperation zwischen den USA und Russland bieten.

derStandard.at: Vladimir Putin hat den USA im Juni 2007 ein Angebot in diese Richtung gemacht: die USA könnten im Rahmen eines gemeinsamen Raketenabwehrsystems die russische Radarstation Gabala, die von Aserbeidschan aus den Nahen Osten überwacht, benutzen, wenn sie dafür auf die Aufstellung von Abfangraketen in  Europa verzichten (derStandard.at berichtete). US-Präsident Bush lehnte dies damals ab.

Rahr: Dies wäre ein Beispiel für eine mögliche Zusammenarbeit. George W. Bushs Vorgänger Bill Clinton hat ja damals auch das von Ronald Reagan geerbte "Star Wars"-Projekt gegen erheblichen Widerstand des Militärs stillgelegt, weil er die russische Seite nicht provozieren wollte und das System außerdem technisch nicht ausgereift war. Ein Obama-Kabinett, in dem sich vielleicht auch ehemalige Mitarbeiter Clintons finden, könnte diesen Ansatz wieder aufnehmen. Die gemeinsame Nutzung der Radarstation in Aserbeidschan wäre ein Beispiel für eine mögliche Kooperation. Die Militärs setzen einem Austausch geheimer Technologien natürlich erheblichen Widerstand entgegen, könnten aber gegen einen Befehl von oben wenig tun.

derStandard.at: Obamas Ankündigung, den umstrittenen Raketenschutzschild in Polen und Tschechien erst errichten zu wollen, wenn die dafür erforderliche Technologie zuverlässig funktioniert, birgt neues Konfliktpotenzial in der EU: Wie soll die Gemeinschaft mit Mitgliedern umgehen, die ohne Rücksprache mit den anderen EU-Ländern Rüstungsprojekte mit Drittstaaten beschließen?

Rahr: Ich hoffe, dass Obama Europa nicht in eine "neuen" und einen "alten" Teil spaltet. Er sollte Gespräche mit den Kernländern der EU führen, statt sich auf die neuen Mitgliedsstaaten zu konzentrieren. Bushs Stellvertreter Dick Cheney hat ja versucht, durch die Konzentration auf die eher antirussisch eingestellten osteuropäischen Staaten eine Art Containment-Politik sowohl gegen Russland als auch gegen die Interessen der alten europäischen Verbündeten zu betreiben. Eine Einbeziehung Europas in den Aufbau des Abwehrsystems würde Vertrauen schaffen, später ließe sich eine solche Kooperation auch auf Energie- und Sicherheitspolitik ausweiten.

derStandard.at: Gegen den Widerstand Polens und Litauens soll beim EU-Russland-Gipfel am Wochenende der Zeitplan für Verhandlungen mit Russland über ein neues Partnerschaftsabkommen beschlossen werden. Großbritannien und Schweden haben widerwillig zugestimmt, obwohl sie „die Konflikte in Georgien nicht als erledigt betrachten". Hat die EU mit der Ankündigung der Wiederaufnahme ein Druckmittel aus der Hand gegeben?

Rahr: Der Zug ist eigentlich schon abgefahren. Die Idee, durch ein Partnerschaftsabkommen Russland teilweise einzubinden, um Kontrolle über die Entwicklungen dort zu behalten, stammt aus den 90er Jahren. Die Russen haben allerdings mittlerweile an diesem Abkommen, das für sie lediglich die Rolle des Juniorpartners vorsieht, gar kein Interesse mehr. Präsident Medwedew hat ja eine Debatte über den Aufbau einer gemeinsamen europäischen Architektur im 21. Jahrhundert vorgeschlagen. Die Russen streben eine ebenbürtige Partnerschaft an. Ob die EU diese russischen Interessen so richtig begreift und ob überhaupt die Bereitschaft zur Führung eines Dialogs auf dieser Ebene besteht, ist eine Schlüsselfrage.

Bis zum Abschluss eines Partnerschaftsabkommens wird es jedenfalls noch lange dauern: an dem Vertrag sind zahlreiche Änderungen erforderlich, und dann steht noch die Ratifizierung in den Parlamenten aller Mitgliedsstaaten an. Beim letzten Mal hat allein das fünf Jahre gedauert, obwohl die EU damals aus nur fünfzehn Ländern bestand.

derStandard.at: In den letzten Jahren haben sich die Beziehungen Russlands zur EU kontinuierlich verschlechtert. Vladimir Putin ist mit Vorschlägen wie der Aufhebung des gegenseitigen Visa-Zwangs gescheitert. Worauf führen sie dies zurück? Kann Medwedew erreichen, was sein Vorgänger nicht schaffte?

Rahr: Ich würde Putin noch keinesfalls abschreiben. Medwedews jüngste Vorschläge deuten eher auf seine bevorstehende Rückkehr in den Kreml hin. Die langsamen Fortschritte führe ich unter anderem auf das tiefe Misstrauen der erweiterten EU gegenüber Russland zurück. Als Putin im Jahr 2001 bei seiner Rede im Reichstag den oben erwähnten Vorschlag machte, war die Union weit nicht so russlandkritisch. Durch die Erweiterung müssen wir in Angelegenheiten wie einen Historikerstreit zwischen Russland und Polen oder Estland einmischen, um dort die Wogen zu glätten. Das Feindbild Russland lähmt die EU.

Die EU-Kernländer sollten von den neuen Mitgliedern Solidarität für die strategische Partnerschaft mit Russland einfordern, so wie diese Solidarität für ihre Probleme mit Russland erwarten. Anderseits sollten sich die Russen mit ihrer Rhetorik etwas zurückhalten. Präsident Medwedews Warnung, im Falle der Stationierung von US-Raketen in Polen mit der Aufstellung von Kurzstreckenraketen in Kaliningrad zu reagieren, ist in der russischen Herrschaftselite nicht unumstritten. Es läuft derzeit eine Debatte, ob dieser Schuss vor den Bug nicht ein falsches Signal an den neuen US-Präsidenten war.

derStandard.at: Welche Auswirkungen wird der bevorstehende EU-Vorsitz der Tschechischen Republik auf das Verhältnis zu Russland haben?

Rahr: Ich hoffe, dass die Tschechen diese Chance nutzen. Sie könnten bei dieser Gelegenheit zeigen, dass sie als mitteleuropäisches Land Verantwortung für die gesamte EU haben, statt den EU-Vorsitz für Racheaktionen für die russische Okkupation zu nutzen. Dies wäre auch ein sehr wichtiges Signal für die Polen, die ja 2011 die Präsidentschaft übernehmen, und für die anderen neuen Mitgliedsstaaten. (derStandard.at, 11.11.2008)

Zur Person

Alexander Rahr ist Programmdirektor Russland/Eurasien bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP). Er fungierte als Berater für die RAND Corporation in Santa Monica, ist im Vorstand von Yalta European Strategy (YES) und Mitglied des Lenkungsausschusses des Petersburger Dialogs. Er ist Autor der Biographien von Michael Gorbatschow (1986) und Wladimir Putin (2000). Sein Buch "Putin nach Putin" erschien Anfang November.

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Käsebrötchen
 
00
26.7.2010, 21:40

allen sind die interessen der länder usa, china und russland bekannt .

aber was sind die interessen der eu ?
hat sie überhaupt eigene interessen ?

NANANANANANANANA BATMAN
00
25.1.2011, 14:49
nein.

die interessen der eu sind die von deutschland, frankreich und uk, welche wiederum die interessen der usa verfolgen.

Kohlhaas1
00
28.6.2010, 18:07
Eine Raketenabwehr an der russischen Grenze mit Zielrichtung russ. Territorium kann niemals das Verhältnis verbessern.

Wäre die Abwehr tatsächlich gegen den Iran gerichtet, dann stünde das Abwehrsystem entweder an der südrussischen Grenze oder in der Türkei.
Der kalte Krieg ist längst wieder im Gange, nur traut man sich das weder hüben noch drüben laut auszusprechen. Die USA und ihre Verbündeten wollten mit allen Mitteln an die russ. Bodenschätze und sind deshalb dabei Russland einzukreisen. Dazu hat man zuerst WAPA Staaten in die Nato genommen und versucht nun auf dem Gebit der GUS Gleiches. Die Gefahr geht dabei weder von Iran noch von Russland aus sondern eindeutig von USA.

pepitant
10
19.11.2008, 11:12
Typischer Experte !

Ich würde ja gerne inhaltlich Stellung nehmen, aber bei dem Interview müsste ich ja jeden Satz sowohl der Fragestellung als auch deren Beantwortung auseinandernehmen. Der ganze Beitrag ist eine in sich gefestigte und künstlich erstellte Propagandaaktion, um Obama bzw. Medwedjew die Verantwortung für die innenpolitische Entwicklung der EU unterzujubeln.
Die Amis wollen die EU in einen "alten" und einen "neuen" Teil spalten, die Russen sind an guten Beziehungen zur EU nicht interessiert ?
Lassts Euch halt nicht spalten und tut was für bessere Beziehungen. Und denkt vielleicht, bevor Ihr die Expertenpappn aufreißts.

Andrei Tchoubrikov
12
15.11.2008, 00:33
gar kein Interesse mehr

Wenn die EU immernoch auf den Osteuropa-Egotrip ist, dann wird es mit Russland nicht. Die Wilden 90er sind vorbei - nicht nur in Russland, sondern auch den MOEL (Prag-Klaus, Polen-Zwillinge, Ungarn-Bankrott, Balten-Rassismus usw usf).

Die EU - so sie weiterhin bestehen will und irgend eine wahrnehmbare Rolle spielen will - soll von ihrem Ross runtersteigen und die Sprachregelungen zur Seite legen. In den Partnerschaftsabkommen sollen wieder Partnerschaften moeglich sein (und nicht einseitige Anschluesse), und in Verhandlungen - Verhandlungen (und nicht Monitorings).

Dann klappt's auch mit dem Nachbar.

P.S. Wobei ich schon zustimmen muss - was die EU zu bieten hat, kann man auch direkt bei den Laendern/Leuten kaufen. Wozu der "EU"-Klotz ?

Joseph EU
61
14.11.2008, 04:34
Rahr der Ukrainefeind und sein YES - von der RF .....

gesponsertes Anti-Orange Institut....
Ja wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing...auch so ein Russlandversteher und Hinterhofzusteher....
Ziemlich widerlich das ganze....schon komisch, bei Nicaragua waren wir völlig zurecht gegen die Contras, jetzt in der Ukraine aber nicht ???Die UA darf russischer Hinterhof sein...ziemlich krank ...

Sascha K.
00
16.3.2009, 00:37
Ukraine ist russisch!

Wie sind Sie denn drauf? Ein Russen-Hasser?
Wie können Sie Nicaragua mit der Ukraine vergleichen?
Woher stammen die Russen ab? Kiewer-Russ schon mal gehört?
Irgendwann wird die Ukraine wieder russisch, wann auch immer!

Joseph EU
01
18.3.2009, 14:54
Wenn einer schon Alexander heisst -

und mich über die Ukraine aufklären will ....
Passt leiber auf das euch das restliche zusammengestohlene Konstrukt Russland nicht implodiert - die Kazantataren haben ein Bevölkerumswachstum, alle Achtung - und der Chinesische Drache sieht begehrlich auf Sibirien, die Mittelasiatischen Muslime kochen ihr Süppchen (mal sehen was passiert, sollte Afghanistan fallen....)

Andrei Tchoubrikov
12
15.11.2008, 00:27
UA darf russischer Hinterhof sein...

"UA" ist russisches KERNLAND.

Schauen Sie sich die russische Regierung an, das Militaer und die ganze Pop-Szaene. Wert hat wen schon seit Jahrhunderten erobert ?

Also hoeren'S doch bitte mit ihrem polnisch-nationialistischem Gekreische auf. Die Deutschen wurden 2x geschlagen, die Kommunisten sind weg - warum soll auch deren Mistgeburt "Ukraine" weiter existieren ? Ist ja genau so laecherlich wie die "Judische Autonome Region" im Fernosten.

Novorossija, Tawrija, Slobozhanschina, Podolija, Wolyn, Galizija, Bukowina, Zakarpatje, Polesje, Lemkowschina -- haben Sie (und Ihresgleichen) wirklich so viel Angst vor der Realitaet ?

Joseph EU
00
18.3.2009, 14:58
Die Deutschen wurden 2x geschlagen???

1917 ???? oder waren das nur Deutsche, verkleidet als Napoleon - oder wollen sie sich die Deutschen Ordensritter auf die Fahnen heften ????
Sie können einem leid tun (wenn ihr nicht so viele wäret, könnt ma über eure Wehleidigkeit und Opferstatus lachen ohne Ende) Tut wohl heut noch weh, das die Polen mal Moskau eingnommen haben...

Joseph EU
11
18.3.2009, 14:49
Die Realität ala Russe ..........

des brauchts, zuerst im Holodomor zwischen 7 und 10 Millionen Ukrainer verhungern lassen (genaue Zahlen rückt der KGB/FSB ja nicht raus) und uns jetzt reindrücken das die Ukraine russisches Kernland ist....
Der Kiever Rus gehört gewiss nicht euch, die ihr euch nie von der Goldenen Horde gelöst habt - und immer mehr in Asien als in Europa seid - da hat nicht mal Zhr Peterchen was gnützt - und Katharina - die "Grosse" - ja grosse Schlächterin des Zapporisher Sich - die auch nicht ....aber da hör ich gleich wieder ....puh hu die war eine Deutsche, Stalin ein Georgier....usw....Wir Ukrainer werdfen NIE, NIE wieder unter russischer Fuchtel sein....das können sie sich abschminken - eher ist Moskau ein Parkplatz

alenos 21
16
13.11.2008, 00:56
Die Europäer haben komplett verfehlte Wahrnehmung

Sie brauchen Russland mehr, als Russland die EU, spielen sich aber als eine "prinzipientreue" moralische Autorität auf, die sie nicht sind. Ziemlich bizarr.

http://derunbequeme.blogspot.com/

nisus
61
12.11.2008, 13:08
Der Hr. Präsident Medwedew,

ist doch bloß die Marionette eines Hr. Putin, der sich schon bald wieder zum Präsidenten wählen lassen wird. Russland ist eine Tyrannis und wird es wohl noch lange bleiben. Das zeigt sich ganz deutlich an dem Staatswesen. Die Herrscher haben vor dem eigenen Volk mehr Angst, als vor dem Außen. Eine Opposition oder kritisch Denkende werden nicht geduldet, sondern auf typisch russisch-methodische Weise entsorgt (Gift, Schuss, Unfall, Gefängis etc.) Man sollte Russland lassen wie es ist, befreien kann sich nur das Volk selbst und das hängt von seiner soziokulturellen- und sozioökonomischen Entwicklung ab, vor allem aber von einer fortgeschrittenen Bildung. Viel wichtiger als alle Pseudoabkommen ist m.E. die ökonomische Unabhängigkeit v. Rus.

philidor85
00
18.3.2009, 13:49

präsident putin war anfangs auch nur eine marionette des jelzin-clans...er hat sich dann sein eigene hausmacht aufgebaut und die jelzinleute von der macht verdrängt - dies könnte auch medwedew gelingen

eine demokratie ist russland sicher nicht; allerdings auch keine tyrannis...es handelt sich um ein autoritäres system welches hauptsächlich mit dem entzug und der vergabe materieller vorteile das volk kontrollierte.

Der entzug staatlicher förderungen für pensionisten, veteranen etc. bringt konfliktpotential mit sich, das sich wohl auf die russische innenpolitik auswirken wird - wohin das führt bleibt abzuwarten

Andrew Jones
15
12.11.2008, 12:02
Als Russe kann ich folgendes sagen,

Russen mögen im Allgemeinen Westeuropa sehr. (übrigens Österreich ist echt beliebt und zählt zu den besten). Aber was Russen nicht verstehen: Warum sehen Westeuropäer alles aus einer sehr alten und nicht mehr aktuellen Sicht..

Matrioshka, Babushka, Samowar - das ist echt Kitsch, hat nichts mit Russland zu tun!

Ernesto Chavez
41
12.11.2008, 12:37
Matrioshka, Babushka, Samawar...

wennst in Russland bist, wird dir aber GENAU DAS andauernd verkauft. Und was ist Russland DANN?
Ein KGB-Staat ohne Sowjet-Verschlossenheit?

ilrio xxxxx
 
01
12.11.2008, 13:45
kitsch ist mittlerweile auch kunst...

ist nur die frage wo man kauft. und eine richtige matrjoschka(richtig matrjoschka und nicht babuschka) , ein altes samowar oder lomonosov teeservice würde ich jederzeit gerne annehmen.
nun zur russland, das land ist eben eine matrjoschka, man muß nur die geschichte der puppe können.

ilrio xxxxx
 
01
12.11.2008, 14:38
sorry ...kennen...

Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft AG
04
12.11.2008, 13:04

wennst als tourist in wien bist bekommst auch sissi und mozart in alle körperöffnungen serviert.

a las barricadas
92
12.11.2008, 11:49
weiß nicht

das system putin baut auf menschenrechtsverstößen der brutalsten art, journalisten die nicht genehm sind werden ermordet und außenpolitisch fährt man einen imperialismus a la 19tes jahrhundert marke willi zwo. mit so einem sytem kann man schwerlich auf einen demokratischen nenner kommen.

_Joey_
01
12.11.2008, 11:34
ich hoffe

die neue generation von präsidenten (obama, medwedew) sind ein wenig intelligenter als die vorgänger und wollen nicht nur muskeln zeigen....

Stani83
14
12.11.2008, 12:52
Für RUS kann man nur hoffen dass Putin weiterhin die Fäden in der Hand behält

Man kann über ihn und RUS denken was man will. Fakt ist aber dass er RUS wieder konkurenzfähig gemacht hat

cybercon
 
21
12.11.2008, 11:20
Die neue Weltpolitik

Ein Hampelmann, der an Fäden hängt, die ein andrer zieht trifft ein außenpolitisches Greenhorn - und da wir die neue Weltsicht enstehen.

leonore
24
12.11.2008, 07:13
putin

also etwas hat uns die geiselnahme von beslan klar gezeigt: wenn es unvermeidlich hart auf hart geht, ist vladimir vladimirowitsch putin schlagkraeftig ohne ende. auf solche steine sollten wir bauen.

Mc Gregger
318
12.11.2008, 07:05
Nichts ist ganz falsch und nichts ganz richtig!!

Die Europäer können es nicht lassen, auf Russland quasi herabzuschauen. Das ist in der Diplomatie immer ganz schlecht. Putin lebt davon, dass er den Russen wieder eine Art Nationalstolz gegeben hat, während der westliche Kapitalismus in den 90ern über den Niedergang d Kommunismus schadenfroh triumphierte. Jetzt, nach d Finanzkrise wissen wir, dass kein Grund besteht, den Kapitalismus als das richtigere System zu glorifizieren. Nicht alles war schlecht, was im Kommunismus geschah, so wie vieles nicht gut ist, was im Kapitalismus geschieht.

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