ORF-Journalistin Nöstlinger erhält Staatspreis für Bildungsjournalismus

11. November 2008, 11:04
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Der Förderungspreis geht an Andreas Kuthan von der APA

Der mit 5.500 Euro dotierte Österreichische Staatspreis für Bildungsjournalismus 2008 geht an die ORF-Journalistin Elisabeth Nöstlinger. Den Förderungspreis (2.500 Euro) zum Staatspreis für Journalisten unter 35 Jahren erhält Andreas Kuthan von der APA-Austria Presseagentur. Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S) wird die heuer erstmals vergebene Auszeichnung am 18. November in Wien überreichen.

"Der Österreichische Staatspreis für Bildungsjournalismus ist ein Zeichen für die große Bedeutung eines qualitätsvollen und verantwortungsbewussten Journalismus in und für die Bildung in unserem Land", erklärte Schmied am Dienstag in einer Aussendung. Die Jury habe "zwei ausgezeichnet qualifizierte Personen" ausgewählt, womit der Preis "im Sinne von 'best practice' Vorbildwirkung" ausübt.

Nöstlinger, geboren am 1. Februar 1956 in Linz, studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften in Wien und Salzburg. Ihre journalistische Karriere begann sie in der Stadtzeitung "Falter", und sie war von 1989 bis 2003 ständige freie Mitarbeiterin der Wissenschaftsredaktion im ORF-Hörfunk. Seit 1999 ist sie verantwortliche Redakteurin für das "Salzburger Nachtstudio". Die Vorsitzende des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten wurde 2002 mit dem Staatspreis für Wissenschaftspublizistik ausgezeichnet.

Kuthan, geboren am 2. Juni 1974 in Wien, studierte an der Universität Wien Rechtswissenschaften. Von 1993 bis 2000 war er als freier Mitarbeiter im Chronik- und Kulturressort der APA tätig, seit 2000 ist er im Ressort "Kultur-Wissenschaft-Bildung" der verantwortliche Redakteur für den Bereich Bildung. Der aktive Spieler in der Österreichischen Schach-Bundesliga ist nach der Geburt seines Sohnes seit September dieses Jahres karenziert. (APA)

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