ORF-Chef bei Koalitionspoker: "Sonst wird es eng"

10. November 2008, 20:01
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Wie viel Geld braucht der ORF nun wirklich? Die Regierungsverhandler über das Medienpaket luden dieser Tage ORF-Chef Alexander Wrabetz und seine Finanzdirektorin Sissy Mayerhoffer, um den Finanzbedarf abzuklären

Wien - Wie viel Geld braucht der ORF nun wirklich? Die Regierungsverhandler über das Medienpaket luden dieser Tage ORF-Chef Alexander Wrabetz und seine Finanzdirektorin Sissy Mayerhoffer, um den Finanzbedarf abzuklären.

70 Millionen Euro jährlich, sonst sei der ORF "pleite" , kursierte danach. Auf dem Küniglberg hieß es, Wrabetz habe 57 Millionen zur Abgeltung von Gebührenbefreiungen erbeten, "sonst wird es 2009 sehr eng" . Ende September nannte der ORF 21,8 Millionen weniger Werbeerlös als geplant;nun werden 30 Millionen weniger kolportiert.

ORF-intern wachsen Zweifel, ob das Sparvolumen von 50 Millionen Euro für 2009 zu erreichen ist. Betroffene wundern sich über inhaltlich unkonkrete Vorgaben. Die Koalitionsverhandler sehen Strukturmaßnahmen des ORF als Bedingung für Regierungsgeld. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 11.11.2008)

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