Erdbeben der Stärke 6,3 in Nordwestchina

10. November 2008, 16:01
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Bislang keine Todesopfer gemeldet - Das Gebiet wird vor allem von Mongolen und Tibetern bewohnt

Peking/Hamburg - Ein Erdbeben der Stärke 6,3 hat am Montag die nordwestchinesische Provinz Qinghai erschüttert. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua seien bisher noch keine Todesopfer gemeldet worden. Das Epizentrum des Bebens lag rund zehn Kilometer unter der Erdoberfläche. Besonders betroffen war der autonome Amtsbezirk Haixi, wo vor allem Mongolen und Tibeter leben.

In der Region Da Qaidam nahe des Epizentrums ließ das Beben einige baufällige Hütten einstürzen, zitierte die Agentur örtliche Behörden. Auch die Wände einiger Lehmhütten hätten dem Beben nicht standgehalten. In der Provinz blieben die Schulen geschlossen. Das Gebiet Da Qaidam ist reich an Bodenschätzen. Hier liegen eine der größten Blei-Zink-Minen Westchinas und mehrere Kohlebergwerke. (APA/dpa)

 

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