Sechs Prozent der Österreicher halten die Shoa für "historisch nicht erwiesen"

10. November 2008, 14:59
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In den 80ern fiel die Quote der "Skeptiker" stark ab, ein konstanter Restposten hält sich jedoch

Wien - Sechs Prozent der Österreicher erachten die Massenvernichtung von Juden während der Nazi-Herrschaft für "historisch nicht erwiesen". Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK Austria hervor. Über die letzten drei Jahrzehnte gesehen, ist diese Ansicht stark fallend, 1979 waren in der gleichlautend gestellten GfK-Umfrage noch 15 Prozent dieser Ansicht.

In den 1980er Jahren sank die Zahl jener, die die Shoa als nicht erwiesen ansahen, stark ab, und lag Anfang der 90er Jahre erstmals bei 6 Prozent. Danach pendelte diese Gruppe bei einem Anteil zwischen 11 und 6 Prozent (2008). 88 Prozent der Befragten sah in der aktuellen Umfrage die Tatsache, dass Millionen Juden umgebracht wurden, als erwiesen an, 5 Prozent wollten keine Angaben machen. Bei den 6 Prozent habe man keinen messbaren Unterschied nach Alter, Geschlecht oder Bundesland feststellen können, so GfK. (APA)

 

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