"Literatur im Herbst" im Zeichen der Ukraine

10. November 2008, 13:38
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Von 14. bis 16. November im Odeon in Wien mit prominenten Gästen

Wien - Juri Andruchowytsch und Andrej Kurkow haben in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass die Ukraine den deutschsprachigen Lesern bekannt wurde. Im Rahmen von "Literatur im Herbst" werden von 14. bis 16. November in Wien im Odeon Theater neben Andruchowytsch und Kurkow eine ganze Riege weiterer ukrainischer Autorinnen und Autoren zu Gast sein. Eröffnet wird mit einem Vortrag des Lemberger Literaturwissenschaftlers, Autors und Übersetzers Jurko Prochasko.

Die Veranstalter nennen Lemberg, Iwano-Frankiwsk, Kiew und Charkow als die Zentren der neuen ukrainischen Literatur. Die Eingeladenen kommen aus allen Teilen des Landes und repräsentieren die ganze Breite literarischer Ansätze.

Überregionale Gäste

Als Special Guest der von Erich Klein konzipierten Veranstaltung wird der rumänische Autor Mircea Cartarescu ("Warum wir die Frauen lieben") erwartet, der am Samstag (15.11., 19 Uhr) auch an einer Podiumsdiskussion zum Thema "Ukraine - Zentrum Europas?" teilnimmt. Weitere Teilnehmer an der von Klein moderierten Runde sind Juri Andruchowytsch, Natalka Sniadank, die Abgeordnete Ulrike Lunacek und der österreichische Autor und Übersetzer Martin Pollack.

Mit Claudia Erdheims dokumentarischem Familien-Roman "Längst nicht mehr koscher" (16.11., 16 Uhr) über ihre aus Galizien stammenden Vorfahren, der Vorstellung von Doreen Daumes Neuübersetzung der "Zimtläden" von Bruno Schulz (15.11., 16 Uhr) und einem Gespräch von Erich Klein mit der Übersetzerin Elisabeth Markstein über Wassili Grossmanns "Leben und Schicksal" (15.11., 15 Uhr) werden geografisch und historisch weitere Kreise gezogen. (APA)

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