Goodin überraschend Golden-Trophy-Sieger

9. November 2008, 23:53
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Bauer vor Simon als Siebenter bester Österreicher

Wien - Der Neuseeländer Bruce Goodin hat am späten Sonntagabend beim 23. "Fest der Pferde" in der Wiener Stadthalle überraschend die mit 16.000 Euro dotierte Georgenburg-Trophy, ein Zwei-Phasen-Springen, gewonnen. Auf seiner neunjährigen, schwedischen Stute Alma blieb Goodin in der zweiten Phase in 23,09 Sekunden fehlerfrei und verwies die starke Schwedin Linda Heed auf Thunderbird (23,71) und die Schweizerin Clarissa Crotta auf Jumex Sport Chi-Kung (24,42) auf die Plätze.

Goodin sicherte sich damit einen Siegerscheck in Höhe von 4.000 Euro, die beiden Amazonen mussten sich mit 3.200 und 2.300 Euro begnügen. Bester Österreicher wurde etwas überraschend Anton Martin Bauer mit seinem erst siebenjährigen Wallach Coloredo in fehlerfreien 25,67 Sekunden als Siebenter unmittelbar vor dem unverwüstlichen Hugo Simon auf Hors la Loi II (26,81). Dieter Köfler sorgte auf Giordano als Neunter für eine weitere Top-Ten-Platzierung für das Gastgeberland.

"Es war mein erster Sieg in Wien", sagte Goodin, der sich auch darüber freute, dass die richtige Hymne gespielt wurde. Noch vor einigen Jahren, als er einen guten Zwischenrang belegt hatte, hatte man bereits hektisch nach der richtigen Hymne gesucht, erzählte er lachend. Österreich bleibt in diesem Traditionsbewerb in der Stadthalle damit weiter ohne Sieg seit 1987. Nur bei den ersten beiden Ausgaben 1986 und 1987 hatte - natürlich - Hugo Simon, damals auf Pippistrel, die heimische Hymne erklingen lassen. (APA)

 

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