Über das "Scheiß-Internet", in das sich die jungen Menschen "verkriechen", schimpfte ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz in einer Debatte in Graz laut Ohrenzeugen. Ihm sei "scheißegal", was sie dort machten. Die Jugend von heute sei nicht in der Lage, sich ordentlich zu artikulieren, außer in Postings, meinte Lorenz laut Lehofer-Blogeintrag. Die Diskussion fand im Rahmen des "Elevate"-Festivals statt. Thema: Die Zukunft der Medien. (red/DER STANDARD; Printausgabe, 10.11.2008)
Betriebsversammlung beschließt Resolution: Wrabetz soll Verbot aufheben - Konzernbetriebsrat erwartet Vorschläge am 1. März - Eine Valorisierung in sechs Jahren
Will Hindernisparcours mit Wissensquiz "Whole 19 Yards" lieber exklusiv produzieren
Ausnahme von Pensionierung "in Harmonie" und "ganz normal", sagt Amon - Wrabetz denkt an interne Lösung für Ö1-Führung
"Tragfähige Basis" der Koalition erlaube, kontroverse Themen "offen zu diskutieren"
Die ÖVP wollte die Faxwahl abschaffen und gewann fünf von sechs Publikumsräten - Bürgerlicher Kandidat ficht die Wahl an
Die SPÖ hat die Wahl zum ORF-Publikumsrat vergeigt und sucht die Gründe - Die könnten bei Laura Rudas liegen, bei Günther Kräuter oder auch bei Josef Ostermayer - Oder ganz woanders - Je nach Sichtweise
Derzeit stellvertretender Sendeverantwortlicher der "ZiB 2" folgt Birgit Schwarz
An der Parteizentrale kommt man bei der Fehlersuche nicht vorbei
Publikumsrats-Hotline nach STANDARD-Test: Freitag- nachmittag noch GIS-Nummer ohne Geburtsdatum - Persönliche Nummer steht aber auch außen auf dem offiziellen ORF-Folder
Präsident des Umweltdachverbandes zieht vor Bundeskommunikationssenat und VfGH
Die Wahlberechtigten müssen u.a. ihre Teilnehmernummer händisch eintragen - Der ORF reicht nun ein Informationsschreiben nach
Für ORF-Forderung: Bezahlte Ankündigungen für "regionale Initiativen" erlauben - Für Brauchtum, Sicherheit, Sport, Kultur
Neue Strukturen: Redakteure drohten mit Beschwerde
Von 26. Jänner bis 1. Februar dürfen die Gebührenzahler sechs aus 35 Publikumsräten per Fax wählen - Für die SPÖ ein wichtiger Schritt Richtung absolute Mehrheit im ORF - Ihre Briefe zur Wahl wirken, als wäre sie schon der ORF
Europarat über ORF & Co - Publikumsrat: 220.000 Faxe, ein Prozentpunkt mehr
Dass er nicht ORF-General werden will, kommt dem neuen Finanzdirektor Richard Grasl nicht über die Lippen - Was er von Armin Wolf als Direktor hält und von Erwin Pröll lernte
Dienstag 0.00 Uhr endete die Faxwahl von sechs ORF-Publikumsräten - Ergebnis: bis Freitag - Der ORF rechnete mit 240.000 Stimmen - von 3,3 Millionen - Bis Mittwoch können Länder, Parteien & Co Stiftungsräte nennen
Stand Redaktion bereits interimistisch vor - Seit 1996 beim Radio, davor im TV
Das Land Tirol wechselt Andreas Braun gegen Uniqa-Landesdirektor Helmut Krieghofer ein
Gegen Werner Mück als Chefredakteur revoltierten die ORF-Redakteure. Nun geht er auch als TW1-Chef und warnt vor der ORF-Novelle, die kaum "schlimmer" ausfallen könnte - DER STANDARD fragte
Bürgerliche Mitglieder März, Radel wollen nicht mehr
Ähnliche Pläne wie die ARD, die die "Tagesschau" abrufbar machen will
Wer keine Skrupel kennt, könnte ab Montag per Fax zum Beispiel für Medienstaatssekretär Ostermayer ORF-Räte wählen - Die Hotline verrät seine Teilnehmernummer
General Wrabetz zieht sich aus Aufsichtsräten zurück, Finanzdirektor Richard Grasl übernimmt
Publikumsratswahl: Telefonisten erinnert, Geburtsdatum abzufragen - Kann mit echten Wahlen "nicht verglichen werden" - Wahlbetrug: "Nehmen aber nicht an, dass das in diesem Land möglich sein sollte"
Die stimmenstärksten Kandidaten: Gerhard Tötschinger (Ältere Menschen), Kathrin Zettel (Jugend), Eva Scholik (Bildung), Siegfried Meryn (Eltern und Familie), Bernadette Tischler (Konsumenten), Ivica Vastic (Sport)
Redakteursrat beschwert sich bei General Wrabetz über Onlinedirektor Prantner
Über die Nulllohnrunde verhandelte ORF-Chef Wrabetz mit den ORF-Betriebsräten, nicht mit jenen der Töchter
Kohl: Publikumsratsmitglied soll automatisch in oberstes Aufsichtsgremium aufrücken - Senioren zu wenig im Programm berücksichtigt
at sich die ÖVP schon einmal bei der SPÖ bedankt, dass sie einen schwarzen Initiativantrag abschmetterte? Jetzt wäre Zeit dafür - Von Harald Fidler
Siemens und T-Systems (Deutsche Telekom) waren noch im Rennen, als das Bundesvergabeamt den ORF bei der Auslagerung der IT-Infrastruktur stoppte
Die SPÖ Burgenland soll den Politikwissenschafter bei ihrer Wahlwerbung konsultiert haben - Unvereinbarkeitsregeln im ORF
"Lässt in den nächsten Jahren weitere politische Erpressung erwarten"
136.000 Faxe zählte die ORF-Gebührentochter GIS bis Freitag, 0.00 Uhr - 32.000 Stimmen mehr als nach den ersten drei Wahltagen 2005
Ohne Überziehungsrahmen - Empfehlung zur Entlastung des Generaldirektors
Was dabei herauskommt, wenn die Koalitionsregierung, wie geplant, 160 Millionen Euro in das Unternehmen reinsteckt. - Eine Analyse des neuen ORF-Gesetzes im internationalen Vergleich - Von Regula Troxler
Offenbar größeres Interesse als in den vergangenen Jahren
Geschätzte Kosten des Einstiegs in terrestrisches Digital-TV: 100 bis 200 Millionen Euro
TV-Moderatorin tritt ihre Funktion am 8. Februar an
Die TV-Werbung für Ö3 und dessen "Eurowuchtel"-Seite zur EM 2008 hat gegen das ORF-Gesetz verstoßen
Michaela Schantl als Chefin bestellt
Zusehervertreter fordern in Resolution vom Gesetzgeber Gremienreform und Frauenquote im Publikumsrat
Eva Blimlinger hatte das Nachsehen
ORF-Publikum kann Tagungen mitverfolgen
In Regierungskreisen kursieren bereits Pläne für eine Neuwahl
Kandidieren als Publikumsräte: Peter Pacult, Beppo Mauhart, Marika Lichter, Ivica Vastic, Kathrin Zettel, Gerhard Tötschinger
ORF-Chef erwartet Aufhebung der Online-Werbebeschränkung und rechnet 2011 mit Start von neuem Info- und Kulturkanal Info+
Auskunftspflicht ab Jänner - Gesetzesänderung im Verfassungsausschuss - Kanzler könne sich als zuständiger Ressortchef lediglich informieren, inhaltliche Mitwirkungsbefugnisse gebe es aber keine
Claudia Teissig leitet "Aktuelle Kultur" in der Abteilung TV-Kultur - Ines Schwandner ist Sendungsverantwortliche für "Backstage" und "Chili" - Alexandra Schlögl verantwortet die eigenproduzierten Kinderprogramme
Dem ORF-Chef geht es "besser als noch zu Beginn des Jahres" - "Es gibt keinen Anlass, mich zu fürchten", so Wrabetz über Grasl
Die neuen Redakteurssprecher der "ZiB's protestieren gegen die Bestellung von ÖVP-Wunsch Richard Grasl zum Finanzdirektor des ORF: "Rückschritt in die finstersten Zeiten parteipolitischer Besetzung“ - Protestmail im Wortlaut
Wie das nächste Entscheidungsgremium des ORF aussieht - das etat.at-Service - Neu: Folgen der Faxwahl von Publikumsräten für ÖVP
Sollte sich - was zu erwarten ist - auch die Frauenquote an die Parteizugehörigkeit knüpfen, bleibt das hehre Streben nach Gleichstellung sinnleerer Formalismus
Der ORF schickt derzeit viele gut verdienende ältere Mitarbeiter mit "golden handshake" in die Frühpension - Von Barbara Coudenhove-Kalergi
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SPÖ und ÖVP sollten die Zukunft der Anstalt grundsätzlicher angehen - Kommentar von Harald Fidler
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Muss die Diskussion um die Zukunft des ORF wirklich so provinziell geführt werden wie in Österreich? Nicht, wenn man sich Großbritannien und die BBC zum Vorbild nimmt - Von Reinhard Christl
Sagt ÖVP-Klubchef Kopf in "RAU-TV" – Prammer (SPÖ) will Enquetekommission zu ORF Wien
Medien-Staatssekretär: Presseförderung für Online-Medien "momentan kein aktuelles Thema" - Josef Ostermayer über den idealen ORF-Chef, GIS-Gebühren und die Zukunft der "Wiener Zeitung"
etat.at bringt die Schlussfolgerungen der EU-Wettbewerbshüter zum Küniglberg
voll daneben und mit kraftausdrücken um sich werfend.
irgendwie kommen mir die orf-oberflächenberichterstattung-dummies sowieso seltsam vor. kaum eine vernünftige information zu den tagesaktuellen themen über- /vermitteln und die zb diskussionen immer schön an der oberfläche halten.
Schei|ße, die; - [mhd. schie, zu siehe ?scheißen]: 1. (derb) ?Kot: ein Haufen S.; in ... (www.duden.de)
... untragbar wenn ein Direktor eines öffentlich rechtlichen Medienunternehmens öffentlich sagt: Es ist ihm scheißegal was die jungen Leute im Internet tun". Überlegt sich da niemand was im ORF ? Was ist mit dem sonst so kontrollierendem Pressesprecher Pius Strobl ? Der könnte seinem General auch mal sagen dass sowas nicht tragbar ist. Denn sowohl das Internet als auch die jungen Leute sind die Zukunft der Medien und somit auch des ORF.
hat sich Lorenz übrigens öfters selbst als "alten Trottel" bezeichnet. Er hat aber zu Beginn eingeräumt, dass jeder, der glaubt es besser machen zu können, im ORF gefragt sei - auch auf seinem Posten und vor allem die Jungen. Zum Thema Online war übrigens noch Karl Pachner von orf.at dort. Und David Schalko als neuer Programmdirektor? Der hat sich u.a. über die derstandard.at-Poster bzw. über Jugendliche lustig gemacht. Denn Postings würden nichts ändern, man soll besser zum ORF (oder gar auf die Straße?) gehen, mit konkreten Ideen, Wünschen und Beschwerden. Also schlag ich vor Ideen, Wünschen und Beschwerden zentral zu sammeln und sie dann per Post an den ORF zu schicken.
gibts jetzt wieder auf chilli.cc:
http://chilli.cc/index.php... d=84-1-101
Mir - wie auch sehr vielen anderen Menschen - ist es genauso scheißegal, was Sie im ORF machen. Unser Interesse am ORF-Programm wird wohl erst wieder geweckt werden, wenn die Verantwortlichen für die Programmgestaltung den potentiellen Sehern nicht mehr mit Arroganz und Ignoranz gegenüber treten.
Nachdem sich Hr. Emmerich in einer sehr unschönen Weise über gewisse Dinge äusserte und dass NIEMAND einschritt, sich NIEMAND bis heute für diese schändliche Art entschuldigte muss ich mich doch sehr über Hr. Lorenz wundern.
Die Jugend, über die sich Hr. Lorenz so gerne beschwert wird vom ORF mitgestaltet - nicht zu einem geringen Teil. Dass diese lt. Hr. Lorenz sich nicht mehr anständig artikulieren kann liegt wahrscheinlich auch an ihm, seinem unfassbar wertlosen Programmvorstellungen mit ziemlich eigenartigen "Experten" und somit dem ganzen ORF.
Qualitätssendungen werden abgesetzt, stattdessen wird entsetzlich wertfreie Programmgestaltung betrieben. Dass zu einem gewissen Teil die Jugend mitgestaltet wird, ist doch nur logisch...
"Das Fernsehen macht gscheite Leut gscheiter und dumme dümmer" - solange ich vom Fernsehen und speziell auch vom ORF nichts Gscheites erwarten kann, werde ich meine Nachrichten weiterhin aus dem Scheissinternet beziehen, umso von der Vorstellung des Hr. Lorenz und Konsorten in Bezug auf "Berichterstattung" verschont zu bleiben.
Achja - und ich entgehe der Heiligsprechung des Hrn. Haider, den ich eigentlich immer noch als eher als ziemlich menschenfeindlichen und schwer gefährlichen Mann in Erinnerung habe.
Ich würde mir einen ORF wünschen, in dem man (wieder?) anständig informiert werden, uns vor fraglichen Formaten wie "Kiddy Contest" und "Starmania 203" verschonen und sich nach besseren Gästen als Hrn. Emmerich umschauen würde.
Ich teile die Meinung zu "Das Fernsehen macht gscheite Leut gscheiter und dumme dümmer" - da ich im Fernsehen und speziell auch beim ORF nichts Gscheites mehr erwarten kann, werde ich meine Nachrichten immer noch aus dem Internet beziehen, denn da bin ich wengistens nicht dem Hrn. Lorenz ausgeliefert und kann weiter meine Meinung direkt posten.
Achja - und ich entgehe der Heiligsprechung des Hrn. Haider, den ich eigentlich immer noch als eher als ziemlich menschenfeindlichen und schwer gefährlichen Mann in Erinnerung habe.
Ich würde einen Wechsel an der Spitze des ORF wünschen, vielleicht "verkriechen" sich dann auch die Jugendlichen dann nicht mehr "Scheiss-Internet" und können auch im ORF wieder ein wenig etwas lernen.
http://www.chilli.cc/index.php... d=84-1-101
„Internet hat keine politische Relevanz“
Der ebenfalls zum Podium geladene Lektor Heinz Wittenbrink vom Studiengang Journalismus und Unternehmenskommunikation an der Fachhochschule Joanneum erwähnte den gelungenen Online-Wahlkampf von Barack Obama als Beispiel für die Bedeutung moderner Netzwerke. Als der ORF-Programmchef weiterhin die Relevanz des Internet ablehnte, kochte die Stimmung im Publikum über. Ein Besucher sprach Lorenz gar ironisch mit „Präsident McCain“ an, was dieser mit einem beleidigten „Das ist gemein“ quittierte.
[auszug chilli.cc]:
... eigenartig - der artikel ist ploetzlich offline
hier nochmals Heinz Wittenbrinks twitter statusmeldung mit original link zu den netten bildern ....
http://twitter.com/heinz/sta... /998604524
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