Neue Gecko-Art im Südpazifik entdeckt

9. November 2008, 18:58
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Lepidodactylus buleli wurde während einer Expedition entdeckt - Eier bei Eidechsen-Liebhaber in Pariser Terrarium ausgebrütet

Paris - Französische Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben im Südpazifik eine neue Gecko-Art entdeckt. Sie gaben der kleinen Echse den wissenschaftlichen Namen Lepidodactylus buleli, wie das Nationalmuseum für Naturgeschichte mitteilte.

Entdeckt wurde das acht Zentimeter kleine Tierchen während einer Expedition, bei der 2006 die Artenvielfalt auf der Insel Espiritu Santo untersucht werden sollte, die zum Pazifikstaat Vanuatu gehört. Der Herpetologe (Reptilien- und Amphibienforscher) Ivan Ineich vom Nationalmuseum für Naturgeschichte in Paris sagte, er habe die kleine Echse zuerst tot entdeckt - versehentlich zertreten von einem anderen Teilnehmer der Expedition. "Ich sagte mir: 'Dieser Kerl sieht merkwürdig aus'", berichtete Ineich. Weil das Tier so sehr zerstört worden war, konnte er es aber nicht genauer untersuchen.

Nur eines von Acht überlebte

Expeditionsteilnehmer nahmen daher eine Pflanze mit, an deren Blättern ein weiblicher Gecko neun winzige Eier abgelegt hatte. Diese brachte Ineich rund 20.000 Kilometer weit nach Paris. Dort gab er die Gecko-eier einem Eidechsen-Liebhaber zum Ausbrüten.

Die kleinen Geckos schlüpften auch alle aus, aber dann kam es zu einem Unglück: Bei einem Stromausfall konnte die Temperatur im Terrarium nicht gehalten werden, und acht Gecko-Babys starben. Das neunte aber überlebte, wuchs heran und konnte nun eindeutig als eine neue Art bestimmt werden. (APA/AP)

 

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    Der einzige Überlebende. 

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