Banken zahlen 700.000 Euro für abgesagte Finanzplatz-Gala

8. November 2008, 15:01
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Laut Zeitungsbericht - Fehlen von vertraglicher Grundlage für Erstattung der Storno-Kosten sorgt für Unmut

Hamburg/Frankfurt - Deutsche, Commerz- und Dresdner Bank zahlen nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" für eine abgesagte Finanzplatz-Gala in Frankfurt knapp 700.000 Euro. Der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, habe zusammen mit seinen Kollegen Martin Blessing von der Commerzbank und Herbert Walter von der Dresdner Bank dem Frankfurter Konferenz-Organisator Nader Maleki zugesagt, ihm das Geld zu schenken, schreibt der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe.

Maleki habe, wie jedes Jahr, am 21. November den traditionellen Frankfurter Banken- und Börsenball ausrichten sollen ­ die sogenannte Finanzplatz-Gala. Die drei Topmanager hätten aber entschieden, dass eine derartige Festivität ­ geplant war unter anderem ein Auftritt der No Angels ­ nicht in die Zeit passe. Maleki hätte aber bereits Ausgaben gehabt und das Geld zumindest schon teilweise verplant. Eine vertragliche Grundlage für die Erstattung der Storno-Kosten gebe es aber nicht, deswegen habe die Zusage bei einigen Banken für erheblichen Unmut gesorgt. (APA/dpa)

 

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