"Neue Birdland-Version" in Sicht

8. November 2008, 13:23
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Privater Investor will Wiener Birdland offenbar vor endgültigem Aus bewahren - Namensnutzungsrecht nicht geklärt

Wien - Das insolvente und bereits geschlossene Wiener Jazzlokal Birdland könnte doch noch einmal aufsperren: Im laufenden Konkursverfahren bahnt sich nun mit dem Einspringen eines privaten Investors eine Rettung an. Laut Club-Geschäftsführer Karl Resch stelle der Wiener, der erst später genannt werden will, keine großen Bedingungen, wie die Tageszeitung "Die Presse" berichtete.

"Neue Birdland-Version"

Der Investor solle "sowohl die Summe für einen Zwangsausgleich aufbringen (mindestens 20 Prozent der Forderungen, also ca. 180.000 Euro) als auch die laufenden Kosten mittragen", hieß es. In der kommenden Woche solle das Geld beim Masseverwalter hinterlegt werden. Dann steht die Entscheidung über den Zwangsausgleich durch die Gläubiger aus. Fällt sie positiv aus, solle die "neue Birdland-Version" im "Jänner an den Start gehen".

Namensnutzungsrecht

Selbst wenn die finanzielle Rettung der von Joe Zawinul mitbegründeten Institution erfolgreich ist, könnte der Club aber seinen Namen verlieren. Zawinuls Sohn Tony, der die Rechte am Markennamen hält, plant ein neues "Birdland" in der Bundeshauptstadt, wie er im Oktober gegenüber der APA berichtete. Ob er das Namensnutzungsrecht der Birdland-GmbH kündigen kann, ist laut "Presse" rechtlich umstritten. Resch sei um Konsens bemüht. (APA)

 

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