Plus sechs Prozent Steuereinnahmen in ersten neun Monaten

8. November 2008, 09:21
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Lohn- und Gewinnsteuern deutlich im Plus

Wien - Im Steuertopf macht sich die aufziehende Wirtschaftskrise zumindest vorerst noch nicht bemerkbar. In den ersten neun Monaten sind die Steuereinnahmen nämlich um rund sechs Prozent auf 47,468 Mrd. Euro angewachsen, geht aus auf der Homepage des Finanzministeriums veröffentlichten Zahlen hervor. Besonders stark im Plus gelegen ist die Lohnsteuer, die 15,4 Mrd. Euro in die Staatskasse gebracht hat (um acht Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2007). Die Umsatzsteuer hat 16,4 Mrd. Euro gebracht, um fünf Prozent mehr als in den ersten drei Quartalen des Vorjahres.

Mineralöl- und Körperschaftssteuer

Stark im Plus liegt auch die Körperschaftssteuer auf Unternehmensgewinne (plus neun Prozent auf 3,5 Mrd. Euro) - ein Effekt des in den ersten drei Quartalen noch starken Wachstums und der guten Ertragslage der Unternehmen. Um ebenfalls über neun Prozent zugelegt haben die Einnahmen aus der Mineralölsteuer (auf 2,6 Mrd. Euro). Wenig überraschend eingebrochen ist die mit Jahresmitte auslaufende Erbschafts- und Schenkungssteuer (minus 14 Prozent auf 106,5 Mio. Euro).

Der EU-Beitrag stieg um knapp ein Fünftel auf 1,8 Mrd. Euro. Wie hoch der österreichische Nettobeitrag zur EU ausfällt, wird freilich von den heuer zurückfließenden EU-Förderungen abhängen. Im Vorjahr lag er bei 427 Mio. Euro. (APA)

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