Frühmann 0,43 Sekunden am Sieg vorbei

7. November 2008, 21:23
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Platz eins im Stadthallen-Preis an Briten Robert Whitaker - Kärntner Puck im Eröffnungsspringen Zweiter

Wien - Die Österreicher haben am Freitag zum Auftakt des 23. Festes der Pferde in der Wiener Stadthalle (CSI****) zweimal den Sieg knapp verpasst. Der in den Niederlanden lebende Kärntner Gerfried Puck kam im Eröffnungsspringen auf Koala du Prelet auf den Ehrenplatz, Thomas Frühmann ritt danach auf Sixth Sense im Hauptbwerb des Tages, dem Preis der Stadthalle, um nur 43 Hundertstel Sekunden am ersten Rang vorbei. Erfolgreich waren der Schweizer Beat Mändli auf Cassinga (0,13 Sek. vor Puck) bzw. der Brite Robert Whitaker, der auf Lacroix seinen Vorjahrssieg vom ersten Tag wiederholte.

Whitaker hatte als einziger der Spitzenreiter vor dem letzten Sprung einen kürzeren Weg gewählt und das zahlte sich aus. Er erhielt einen Scheck über knapp 5.000 Euro, für Frühmann und sein Spitzenpferd war es aber dennoch ein gelungener Test für den Großen Preis am Montag. In starker Form präsentierten sich auch Rob Raskin und sein Stadthallen-Debütant Simon. Der Vorarlberger und sein neunjähriger Wallach belegten nach Spitzenplätzen bzw. Siegen bei den CSI-Turnieren in Wr. Neustadt, Salzburg und Linz Rang vier.

Hugo Simon musste sich nach zwei Abwürfen mit Ukinda, der Vorjahrssiegerin im Mercedes-GP, mit Rang 40 begnügen. Der 66-Jährige hatte dafür im Eröffnungsspringen auf Hors la Loi Rang drei belegt. Die 49 Hundertstel, die ihm auf Gewinner Mändli fehlten, hatte der Publikumsliebling wohl liegengelassen, als er nach einem Sprung aus dem Steigbügel rutschte und beinahe das Gleichgewicht verlor.

Robert Whitaker feierte am Freitag noch einen zweiten Erfolg in der Wiener Stadthalle. Der Brite meisterte im Mächtigkeitsbewerb "Jump Higher" mit Finnbar V, einem elfjährigen Fuchswallach, 2,20 m und teilte sich damit den Sieg mit Jillian Terceira von den Bermudas. Die Amazone, die heuer schon das Mächtigkeitsspringen in Salzburg mit 2,20 m gewonnen hatte, übersprang mit dem Hengst Chaka III ebenfalls 2,20.

Die Österreicherin Barbara Belousek schaffte mit Amicelli Bianco in souveräner Manier die Mauer mit 2,10 Meter und landete damit auf Platz drei. Zur Schonung ihres Pferdes verzichtete sie aber auf das dritte Stechen. (APA)

 

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