Meningitis-Ausbruch in Burkina Faso mit 400 Toten

28. Februar 2003, 12:35
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Die Krankheit bricht regelmäßig in der Trockenzeit aus - 2.433 Infizierte

Nairobi/Ouagadougou - Infolge einer Meningitis-Epidemie in Burkina Faso sind dort seit Anfang des Jahres 400 Menschen gestorben. Die Gesundheitsbehörden des westafrikanischen Landes berichteten am Freitag von 2.433 Infizierten. Im vergangenen Jahr starben dort 1.743 Menschen an der als Hirnhautentzündung bekannten Krankheit.

Burkina Faso ist eines von 18 Ländern zwischen Senegal und Äthiopien, die im so genannten Meningitis-Gürtel von West- nach Ostafrika liegen. Die Krankheit bricht dort regelmäßig in der Trockenzeit zu Beginn des Jahres aus. Durch die Hitze, die dichte Bevölkerung und oft mangelnde Hygiene können sich Bakterien, Pilze und Viren rasch ausbreiten. 1996 starben bei einer dramatischen Meningitis-Epidemie in Westafrika tausende Menschen, zumeist Kinder. (APA)

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