LG Philips LCD spekuliert mit Börsengang

28. Februar 2003, 11:33
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BVis zu einer Milliarde US-Dollar soll dadurch generiert werden

Das südkoreanisch-niederländische Flachbildschirm-Joint Venture LG Philips LCD drängt an die Börse. Der weltweit zweitgrößte Hersteller von Flüssigkristall-Bildschirmen hat erste Gespräche über einen möglichen IPO mit Investmentbanken geführt, berichten FinanceAsia.com und Bloomberg unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise. Das Unternehmen will bis zu eine Milliarde Dollar durch den Verkauf neuer Aktien generieren.

Gespräche

Führende Manager von LG Philips LCD bzw. der beiden Mutterunternehmen haben sich bereits gestern in Seoul und New York zu Gesprächen eingefunden. Zu den involvierten Banken zählen ABN, J.P. Morgan Vhase & Co., Lehmann Brothers, Morgan Stanley, Salomon Smith Barney und UBS Warburg. "Es ist noch nichts entschieden", meinte ein Sprecher von LG Electronics. "Wir brauchen massive Investitionen in diesem Industriebereich, daher ist es ganz natürlich, dass wir auch diese Option (einen Börsengang) in Betracht ziehen."

Resourcen

Ein IPO würde dem Unternehmen die nötigen Mittel bescheren, um in neues Equipment zu investieren und somit besser mit Rivalen Samsung, Nummer eins bei Flachbildschirmen, konkurrieren zu können. Samsung sitzt auf flüssigen Mitteln in der Höhe von 5,8 Mrd. Dollar. Der Umsatz von LG Philips LCD ist im Vorjahr um 47 Prozent auf knapp drei Milliarden Dollar angestiegen. "Die erhöhte Nachfrage nach LCDs ist einer der wenigen Lichtblicke in in einem vergleichsweise mäßigen Technologiemarkt", so ein Fondsmanager. (pte)

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