Autofahren kommt teuer

28. Februar 2003, 18:34
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Inflationsrate lag im Jänner bei 1,7 Prozent

Wien - Die Inflationsrate ist in Österreich im Jänner 2003 wieder leicht gesunken. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresabstand um 1,7 Prozent, nach einem Plus von 1,8 Prozent im Dezember und je 1,7 Prozent im November und Oktober. Gegenüber dem Vormonat Dezember hat sich das allgemeine Preisniveau um 0,2 Prozent erhöht. Das gab die Statistik Austria am Freitag bekannt.

Autofahren ist im Jahresabstand durch höhere Treibstoffpreise und teurere Kfz-Versicherungen erheblich kostspieliger geworden. Superbenzin kostete diesen Jänner um neun Prozent mehr als vor einem Jahr, Normalbenzin um acht Prozent mehr und Diesel um sechs Prozent mehr. Die Autoversicherungen wurden um fünf Prozent teurer, Haftpflichtversicherungen um sechs Prozent.

Die daraus resultierende deutliche Mehrbelastung für Autofahrer schlug sich in einem spürbaren Anstieg des Preisindex für den privaten Pkw-Verkehr um 3,4 Prozent nieder. Der gesamte Bereich Verkehr trug mit plus 4,2 Prozent am meisten - nämlich ein Drittel - zum Anziehen der Preise innerhalb eines Jahres bei. Flugtickets wurden beispielsweise um 19 Prozent teurer. (red, DER STANDARD, Printausgabe 1.3.2003)

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