US-Armee beginnt mit Entsendung von Soldaten der 101. US-Luftlandedivision

28. Februar 2003, 09:32
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Mit Schüssen dieser Division begann 1991 der Golfkrieg - USA entsenden B-2-Bomber und weiteren Flugzeugträger

Fort Campbell/USA - Die US-Armee hat in dieser Woche mit der Entsendung von Soldaten der 101. Luftlandedivision an einen nicht näher genannten Ort in Südwestasien begonnen. Dies erklärte ein Sprecher der Division am Donnerstag in Fort Campbell im US-Staat Kentucky. Mit Schüssen von Soldaten dieser Division begann 1991 der Golfkrieg. Nach Auskunft eines Sprechers des Luftwaffenstützpunktes Whiteman im US-Bundesstaat Missouri vom Donnerstag wurde auch den dort stationierten, gegen Radarerfassung gesicherten B-2-Bombern der Entsendebefehl gegeben.

Waffe zum "Türen eintreten"

Wieviele der 21 "Spirit"-Bomber zum Einsatz kommen sollen, von denen jeder einzelne bis zu 20 satellitengesteuerte 900 Kilogramm-Bomben transportieren kann, wurde nicht mitgeteilt. Im Verteidigungsministerium hieß es, es sei davon auszugehen, dass die Bomber in den nächsten Tagen starten würden. Die B-2 gelten im Militär-Jargon als Waffe zum "Türen eintreten" - sie sollen in der ersten Angriffswelle die integrierten Luftabwehr- Einrichtungen des Feindes zerstören, die anderen, weniger radarsicheren Kampfflugzeugen gefährlich werden könnten.

Modernste Bomber

Auf der Insel Diego Garcia im Indischen Ozean und in Großbritannien unterhalten die USA spezielle Hangars für ihre modernsten Bomber, die auch im Kosovo-Krieg sowie in den ersten Tagen des Afghanistan-Feldzugs schon zum Einsatz kamen.

Die USA haben zudem bereits ihre Fernbomber vom Typ B-1 sowie die ebenfalls vor Radarerfassung geschützten F-117A- Stealth-Kampfbomber in die Golf-Region entsandt. Hunderte Kampfflugzeuge werden auf mehreren Flugzeugträgern mitgeführt.

"Nimitz" löst "Abraham Lincoln" ab

Marinesprecher in Washington teilten mit, der Flugzeugträger "Nimitz" werde routinemäßig die "Abraham Lincoln" im Golf ablösen. Die Fahrt dort hin dauert etwa drei Wochen oder etwas länger. In der Golfregion kreuzen bereits die "Kitty Hawk" und die "Constellation". Im Mittelmeer sind die Flugzeugträger "Theodore Roosevelt" und "Harry Truman" unterwegs.(APA/AP/Reuters)

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