Im Kongo verschleppter Afrika-Korrespondent der "FAZ" wieder frei

7. November 2008, 11:38
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Scheen und zwei kongolesische Mitarbeiter geht es den Umständen entsprechend gut

Der im Osten der Demokratischen Republik Kongo verschleppte Afrika-Korrespondent der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ("FAZ"), Thomas Scheen, ist wieder frei: Nach Angaben der Zeitung befinden sich Scheen und seine beiden kongolesischen Mitarbeiter seit Freitag in der Früh in der Obhut der Friedenstruppe der Vereinten Nationen (MONUC). Scheen sei in dem Krisengebiet vor drei Tagen von Kämpfern der Mai-Mai-Miliz verschleppt worden.

"FAZ"-Herausgeber Berthold Kohler teilte in einer auf der Webseite der Zeitung veröffentlichten Erklärung mit, es gehe Scheen und seinen Mitarbeitern den Umständen entsprechend gut. "Wir danken allen, die sich in den vergangenen Tagen in Deutschland, Belgien und in Kongo intensiv für die Freilassung Thomas Scheens eingesetzt haben, an erster Stelle dem Auswärtigen Amt, den belgischen Behörden und der MONUC", sagte er.

Zu den Umständen der Freilassung wollte sich die Zeitung nicht äußern. Scheen kommt ursprünglich aus Eupen im deutschsprachigen Teil Belgiens und ist seit acht Jahren in Afrika eingesetzt. (APA/AP/Reuters)

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