Druck von der Straße steigt

6. November 2008, 17:29
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An die 2000 Siemens-Beschäftigte mit ihren Familien sind am Donnerstagnachmittag durch Floridsdorf marschiert

Angesichts rückläufiger Aufträge aus den Konzernbereichen befürchten sie die Zerschlagung der PSE, der Konzern-Softwaresparte der Siemens AG Österreich, und Arbeitsplatzabbau. Sie forderten von Siemens-Chefin Brigitte Ederer ein Zukunftskonzept für die PSE.
In der Konzernzentrale in München stellt man Jobabbaupläne in Abrede. Laut Insidern sollen die früher fast nur für die Telekomsparte tätigen, rund 2400 PSE-Programmierer in Österreich bald auf die Konzernbereiche Energie, Industrie, Medizin- und Verkehrstechnik aufgeteilt und die Jobs "schleichend" verringert werden. 475 Abgänge sollen mit Mitteln von Arbeitsmarktservice und Wiener Arbeitnehmerinnen-Förderfonds abgefedert werden. (ung, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 7.11.2008)

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    Ihrem Ärger Luft gemacht haben am Donnerstag hunderte Siemensianer. Sie verlangen ein Zukunftskonzept für die Softwaresparte PSE und wollen mit einem Autobus beim Stammhaus in München vorfahren.

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