Todesstrafe für Cyber-Terrorismus in Pakistan

6. November 2008, 16:00
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Die Todesstrafe oder eine lebenslange Haftstrafe gelten demnach für den Fall, dass durch diese Straftaten Menschen ums Leben kommen

Wer in Pakistan mit Hilfe von Computern terroristische Handlungen begeht, dem droht künftig die Todesstrafe. Das sieht ein am Donnerstag veröffentlichtes Gesetz der Regierung "zur Verhinderung elektronischer Straftaten" vor. Es bezieht sich auf alle, die mit Hilfe von Computern und anderen elektronischen Geräten Straftaten gegen die nationale Sicherheit begehen. Die Todesstrafe oder eine lebenslange Haftstrafe gelten demnach für den Fall, dass durch diese Straftaten Menschen ums Leben kommen.

Diebstahl und das Kopieren von geheimen Informationen

Als sogenannter Cyber-Terrorismus wird in dem Gesetz eine Handlung definiert, bei der ein Täter mit terroristischen Zielen ein Computernetz oder ein ähnliches elektronisches System nutzt. Dabei gilt auch der Diebstahl und das Kopieren von geheimen Informationen zum Bau chemischer, biologischer und atomarer Waffen als terroristischer Akt.

Unter Strafe stehen künftig auch das illegale Eindringen in Computernetze, deren Nutzung für Betrug und Fälschungen sowie der Missbrauch von Codes und Passwörtern und ähnliche Vergehen. Sie werden mit Haft zwischen drei und zehn Jahren bestraft. (Reuters)

 

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