"Ben Hur Live", eine Rockoper mit Spezialeffekten

6. November 2008, 15:10
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Roman- und Filmstoff soll zu "Monumental Arena Show" umgearbeitet werden, auch in Wien

München - 50 Jahre nach der oscarprämierten Verfilmung des Romans "Ben Hur" soll die historische Handlung mit den technischen Mitteln des 21. Jahrhunderts auf die Bühne gebracht werden. Am 15. September 2009 wird in London die Premiere von "Ben Hur Live" gefeiert, Deutschlandpremiere von "Ben Hur Live" ist am 24. September 2009 in Hamburg. Am 5. Dezember wird die Inszenierung dann in der Wiener Stadthalle zu erleben sein. Der Vorverkauf beginnt in Österreich am Freitag, 7.11. - und damit rund 13 Monate vor der Aufführung.

Mit der als "Monumental Arena Show" angelegten Aufführung will der Münchner Produzent Franz Abraham neue Wege im Theater beschreiten - und hat sich hohe Ziele gesetzt: "Die Veranstaltung wird die Kraft einer Rockshow, den Speed eines Musicals, die Sensibilität großer Oper und die Leidenschaft einer griechischen Tragödie vereinen", sagte Abraham.

Nicht kleckern

"Ben Hur Live" soll mit einmaligen Produktionskosten von sechs Millionen Euro, 400 Darstellern und 100 Tieren ein Spektakel für alle Sinne werden. Mit einer Windmaschine will Abraham Sturm erzeugen, in einer Seeschlacht sollen sich Galeeren mit Feuer beschießen und als Höhepunkt ist ein reales Wagenrennen mit fünf Quadriga-Gespannen geplant. Für die Umsetzung des Projekts hat Abraham große Namen gewonnen: Der Mann für die Spezialeffekte sorgte bei Bond-Filmen für die nötige Action, Komponist Klaus Badelt hat die Filmmusik für "Gladiator" oder "Fluch der Karibik" geschrieben und Designer Mark Fisher gestaltete die Eröffnungs- und Schlussfeierlichkeiten der Olympischen Spiele in Peking. (APA/dpa)

 

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