Beko-Tochter mit mehr Umsatz in neun Monaten

6. November 2008, 14:16
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2008 will "All for One Midmarket AG" einen Umsatz von 82 bis 85 Millionen Euro erwirtschaften

Wien - All for One Midmarket AG, Tochter der börsenotierten österreichischen IT-Beteiligungsgesellschaft Beko Holding AG, hat in den ersten drei Quartalen den Umsatz gesteigert, aber beim Ergebnis Rückgänge verzeichnet. Der Umsatz legte im Jahresvergleich um 11 Prozent auf 62,8 Mio. Euro zu, während sich das EBIT von 1,2 auf 0,3 Mio. Euro reduzierte. Das EBITA halbierte sich und machte 1 Mio. Euro aus.

Als Wachstumstreiber erwiesen sich die Erlöse aus dem Verkauf von SAP-Lizenzen (+57 Prozent) und aus wiederkehrenden Outsourcing Services (+19 Prozent). Zudem seien die Erlöse aus IT-Beratung um 7 Prozent gestiegen, teilte die Beko Holding am Donnerstag in einer Aussendung mit. Der Ergebnisrückgang resultiere vor allem aus deutlich höheren Kosten für Personalentwicklung und dem laufenden Konzernumbau.

In den ersten neuen Monaten erzielte die Beko-Tochter ein Nettoergebnis von 2,7 (2007: 0,7) Mio. Euro. Dies entspricht laut Beko einem Ergebnis pro Aktie von 0,50 (0,12) Euro. Die Eigenkapitalquote stieg von 38 Prozent (Vorjahresende) auf 48 Prozent.

Im aktuellen Geschäftsjahr möchte All for One Midmarket AG einen Umsatz von 82 bis 85 Mio. Euro erwirtschaften. Ob das EBIT des vergangenen Jahres (1,0 Mio. Euro) - wie bisher prognostiziert - übertroffen werden kann, hänge entscheidend davon ab, wie sich das konjunkturelle Umfeld in den verbleibenden Wochen des Jahres entwickelt, hieß es in der Aussendung. (APA)

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