Yahoo "offen für alles"

6. November 2008, 13:46
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Microsoft zu neuem Kaufangebot aufgefordert

Nach dem Scheitern der geplanten Werbepartnerschaft mit Google hat Yahoo den Software-Konzern Microsoft zu einem neuen Kaufangebot aufgefordert. "Das Beste, was Microsoft heute tun kann, ist, Yahoo zu kaufen", sagte Yahoo-Vorstandschef Jerry Yang auf einer Web-2.0-Konferenz in San Francisco. Der Verwaltungsrat von Yahoo sei jetzt "offen für alles". In der Branche wird erwartet, dass Vorstandschef Steve Ballmer in den nächsten Monaten ein neues Kaufangebot vorlegen wird. Microsoft will so im Geschäft mit Internet-Werbung den Abstand zu Marktführer Google verringern.

Anfang Mai war ein Kaufangebot von Microsoft für Yahoo gescheitert, weil Yang in den wochenlangen Verhandlungen einen höheren Kaufpreis verlangt hatte. Microsoft bot erst 31, dann 33 Dollar je Yahoo-Aktie. Das entsprach damals einem Wert von 47,5 Milliarden Dollar (36,9 Mrd. Euro). Der Verwaltungsrat von Yahoo forderte aber mindestens 37 Dollar pro Aktie oder 53 Milliarden Dollar. Bei der Vorlage des ersten Microsoft-Angebots am 1. Februar lag die Yahoo-Aktie bei 19,18 Dollar. Am Mittwoch waren es an der New Yorker Nasdaq noch 13,92 Dollar - rund 60 Prozent unter dem letzten Kaufangebot von Microsoft. (APA/AP)

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