Zumtobel-Gruppe will sich im Nahen Osten ausbreiten

6. November 2008, 13:18
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Die börsennotierte Vorarlberger Zumtobel-Gruppe will ihre Präsenz im Nahen Osten in nächster Zeit sukzessive ausbauen

Bregenz - Die börsennotierte Vorarlberger Zumtobel-Gruppe will ihre Präsenz im Nahen Osten in nächster Zeit sukzessive ausbauen und mit allen Marken überproportional und profitabel wachsen. "Es ist unser Ziel, in dieser Region mittelfristig einen Umsatz im Bereich von 50 Mio. Euro zu erreichen", erklärte Vorstandsvorsitzender Andreas Ludwig am Donnerstag anlässlich der Bekanntgabe eines 400.000 Euro Auftrags, den Zumtobel umgesetzt hat: Im Jemen hat die zum Konzern gehörende Tochter Thorn eine Lichtlösung für die Moschee "Al Saleh" - eines der bedeutendsten Bauwerke des Landes - umgesetzt.

Neben der starken Präsenz der Marke Thorn setze die Zumtobel-Gruppe auch auf die Marken Zumtobel und TridonicAtco, um den Markt weiter auszubauen, sagte Ludwig. Insgesamt beschäftige das Unternehmen in den Regionen Vereinigte Arabische Emirate (VAE), Arabische Halbinsel und Levante mit den Staaten Israel, Jordanien, Libanon, Syrien, Zypern und Ägypten rund 40 Mitarbeiter und erziele einen klar zweistelligen Millionenbetrag. "Der Nahe Osten ist für uns aufgrund der überaus hohen Bautätigkeit ein spannender Markt", sagte Ludwig.

Lichtlösung für die Moschee

Die von Thorn erarbeitete Lichtlösung für die Moschee "Al Saleh" - mit Gesamtbaukosten von 45 Mio. Euro - umfasst über 2.700 Leuchten. Die Moschee steht in Sanaa, der Hauptstadt des Jemen. Sie bietet auf über 27.000 Quadratmetern Platz für 44.000 Menschen und hat sechs Minarette, von denen jedes über 100 Meter hoch ist.

Thorn ist seit 1998 in der Region aktiv und hat seither unter anderem die Beleuchtung für Großprojekte wie den Jebel Ali-Flughafen in Dubai, das Shangri-La Hotel in Abu Dhabi oder die Internationale Schule in Sharjah (VAE) realisiert. Zumtobel ist seit 2007 mit einem eigenen Vertriebsbüro in Dubai präsent, um direkt vor Ort im Projektgeschäft zu agieren. TridonicAtco betreut ebenfalls von Dubai aus insgesamt 14 Länder im Nahen Osten und war in Projekte wie den Burj Dubai oder den Dubai World Central Flughafen eingebunden. (APA)

 

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