US-Armee: Aufständische verboten Zivilisten Flucht

6. November 2008, 13:10
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Wieder zivile Opfer bei Luftangriff

Kabul - Bei einem Luftangriff der Koalitionsstreitkräfte im Nordwesten Afghanistans sind nach Angaben der Regierung Kabul 13 Taliban-Kämpfer und sieben Zivilpersonen getötet worden. Der stellvertretende Gouverneur der Provinz Badghis, Abdul Ghani Saburi, teilte mit, nach einem dreistündigen Gefecht zwischen Koalitionstruppen und Taliban sei ein Haus im Bezirk Ghormach bombardiert worden.

Ein Sprecher der US-Streitkräfte teilte mit, man sei sich möglicher ziviler Opfer bewusst. Bei einem Luftangriff der internationalen Truppen haben Aufständische nach Angaben der US-Streitkräfte Zivilisten an der Flucht gehindert.

Unterdessen teilten die französischen Streitkräfte in Afghanistan mit, bei einem Raketenangriff in der Nähe eines NATO-Stützpunkts bei Kabul seien drei Zivilisten getötet worden. Mittwoch früh sei das Geschoß in das Haus nahe dem Stützpunkt eingeschlagen und habe zwei Erwachsene und ein Kind getötet sowie drei weitere Menschen verletzt. (APA/AP/AFP)

 

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