Sieben Tote bei Anschlag auf Paschtunen-Fürsten

6. November 2008, 13:02
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Dutzende Verletzte - Regierungsvertreter vermutet Selbstmordanschlag

Khar - Bei einem Bombenanschlag auf ein Treffen paschtunischer Stammesfürsten in Pakistan sind am Donnerstag nach offiziellen Angaben sieben Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Es habe sich vermutlich um einen Selbstmordanschlag gehandelt, sagte ein Regierungsvertreter.

Die Vertreter des Salarzai-Stammes hatten sich im Gebiet Bajaur an der afghanischen Grenze getroffen, um darüber zu beraten, wie Extremisten aus ihrem Gebiet vertrieben werden können. Der Salarzai-Stamm kooperiert in dieser Frage mit der pakistanischen Regierung.

Das Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan ist Rückzugsgebiet von radikal-islamischen Taliban und Extremisten der Al-Kaida, die Regierung und internationale Truppen in Afghanistan bekämpfen. Immer häufiger richten sich ihre Anschläge auch gegen die pakistanische Regierung, die mit den USA im Kampf gegen den Terrorismus kooperiert. (APA/Reuters)

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