Drogenbericht: Zahl der Drogentoten in Österreich rückläufig

6. November 2008, 11:08
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2007 gab es 22 Tote weniger als 2006 - der Anteil der Menschen, die jemals illegale Drogen konsumiert haben, steigt

Wien  - Nach längerer Zeit ist die Anzahl der Drogentoten im Jahr 2007 wieder gesunken. Kamen 2006 noch 197 Personen durch Suchtgiftmissbrauch ums Leben, so waren es im vergangenen Jahr um 22 weniger. Die Zahl der Suchtgiftkonsumenten mit besonders problematischem Gebrauch von Drogen dürfte sich mit 22.000 bis 33.000 Betroffenen stabilisiert oder sogar abgenommen haben, so der aktuelle Drogenbericht des Österreichischen Bundesinstituts für Gesundheitswesen.

 Insgesamt steigt der Anteil jener Menschen in der österreichischen Bevölkerung, die je illegale Drogen benutzt haben. So erhöhte sich diese "Lebenszeiterfahrung" (zumindest einmaliger Gebrauch in der Vergangenheit) laut regelmäßig durchgeführten Untersuchungen in Wien bei Cannabis von fünf Prozent im Jahr 1993 auf 19 Prozent im Jahr 2007.

Mehr Ecstasy-Konsumenten

Bei Ecstasy verdoppelte sie sich von 1997 bis 2007 auf vier Prozent, ebenso bei Amphetaminen. Der Gebrauch von Opiaten wurde 1993 von einem Prozent der Befragten angegeben, 1997 waren es 1,5 Prozent, 2001 wiederum ein Prozent und 2005 und 2007 jeweils zwei Prozent. Bei diesen geringen Werten muss die Verdopplung nicht statistisch signifikant sein.

Der Gebrauch illegaler Drogen spielt sich zunächst hauptsächlich unter Jugendlichen ab. 18 Prozent der Schüler (15 bis 16 Jahre) haben in Österreich Konsumerfahrungen mit Cannabis. Bis in die höheren Altersgruppen erhöht sich dieser Wert kaum mehr. Bei Cannabis hat sich der Anteil seit 2003 aber offenbar reduziert (21,3 Prozent). (APA)

 

 

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    Die Zahl der Suchtgiftkonsumenten mit besonders problematischem Gebrauch von Drogen dürfte sich mit 22.000 bis 33.000 Betroffenen stabilisiert oder sogar abgenommen haben.

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