Yahoo-Chef: Verkauf an Microsoft immer noch die beste Option

6. November 2008, 09:15
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Jerry Yang: der Preis muss stimmen - Gerüchte über zweiten Übernahmeversuch nach geplatztem Deal zwischen Yahoo und Google

Nach fast einjähriger Suche nach Alternativen hat Yahoo-Chef Jerry Yang einen Verkauf des Internetkonzerns an Microsoft als den weiterhin besten Weg bezeichnet. Er bleibe offen dafür, allerdings müsse der Preis stimmen, sagte Yang am Mittwoch in San Francisco. Wenige Stunden zuvor war eine Allianz zwischen Yahoo und Google geplatzt, was Spekulationen über einen zweiten Anlauf von Microsoft zur Übernahme von Yahoo nährte.

Momentan "keine Neuigkeiten"

Yang betonte, er bleibe aufgeschlossen gegenüber einem Verkauf von Yahoos Websuche-Geschäft an Microsoft, es gebe aber "keine Neuigkeiten" über Gespräche zwischen beiden Konzernen. In Unternehmenskreise mit Informationen aus beiden Konzernen waren zuvor die im Internet kursierenden Berichte über "weit fortgeschrittene Gespräche" über eine Übernahme und eine Ablösung von Yang an der Yahoo-Spitze zurückgewiesen worden. Auch ein Yahoo-Sprecher dementierte, dass Yang noch am Mittwoch zurücktreten werde.

Druck der Kartellbehörde

Google hat unter dem Druck der US-Kartellbehörde und der Werbebranche seine Pläne für eine Zusammenarbeit mit Yahoo im Anzeigengeschäft aufgegeben. Yang zeigte sich enttäuscht über diesen Schritt, den Google mit dem juristischen Kampf, der sich wegen des Widerstands der Kartellbehörde abgezeichnet habe, begründete. (Reuters)

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    Yahoo-Chef Jerry Yang

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