Festliche Gänse

5. November 2008, 15:52
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Countdown zum tradionellen Ganslessen am Martinstag - Einige Tipps für jene, die selber kochen und braten wollen

Klassisch mit Knödel und Rotkohl oder fruchtig mit Apfelfüllung und Grießnocken - egal, nur knusprig gebraten müssen sie sein: die Martinigansln. Am 11.11. ist es wieder soweit. Der Heilige Martin hat Namenstag und die passende Gans kommt in den Topf bzw. Ofen.

Wer sein Gansl selber kochen will, sollte einige Dinge beachten. Nachdem viele VerbraucherInnen heute Bio-Qualität bevorzugen, ist es ratsam, sich rechtzeitig um die passende Gans umzusehen. Überhaupt kein Problem, wenn das Tiefkühlfach ausreichend Platz bietet. Noch ist die Auswahl an Geflügelfleisch aus tiergerechter Haltung groß.

Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann sich eine festliche Gans bereits im Frühling beim Biobauern bestellen. Sie wird dann artgerecht aufgezogen und pünktlich frisch oder tiefgekühlt geliefert. Dieser Service erleichtert nicht nur den Kauf. Gänse, die nach den Kriterien des Ökolandbaus gehalten werden, leben in geräumigen Stallungen mit geregelter Besatzdichte und mindestens fünfzehn Quadratmetern Auslauffläche pro Gans. Auch ihr Futter stammt aus ökologischem Anbau. Die Tiere haben täglich Auslauf und darüber hinaus den vorgeschriebenen Zugang zu einer Wasserfläche. Diese Kriterien sind nach der EG-Öko-Verordnung geregelt und werden durch staatlich zugelassene Öko-Kontrollstellen regelmäßig überprüft. (red)

 

  • Anpreisung des Martinigansls vor einem Lokal

    Anpreisung des Martinigansls vor einem Lokal

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