Zweijähriger irrte allein auf Auffahrt von Südosttangente herum

5. November 2008, 14:02
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Fußgänger entdeckte das weinende Kind neben der dicht befahrenen Fahrbahn - Kindergarten-Pädagogen war das Verschwinden auch nach einer Stunde nicht aufgefallen

Wien - Der zweijährige Owen lief am Vormittag aus einem Kindergarten in Wien-Landstraße weg und lief bis zur Auffahrt der Südosttangente (A23). Ein Fußgänger entdeckte den kleinen Owen neben der dicht befahrenen Fahrbahn weinend und nach seiner Mama rufend.

Erst nach mehr als einer Stunde fand die Polizei heraus, woher das Kind stammt. Den Kindergarten-Pädagogen war in der Zwischenzeit noch nicht einmal aufgefallen, dass das Kind verschwunden war. Wann der Zweijährige am Vormittag genau weglief, weiß man noch immer nicht.

Kind konnte sich nicht verständigen

Gefunden wurde der Kleine von dem Fußgänger etwa 500 Meter Luftlinie von dem Kindergarten entfernt, direkt neben dem Landstraßer Gürtel bei der A23-Auffahrt. Da der Bub ständig nach seiner Mutter rief, sich sonst aber nicht verständigen konnte, versuchte die alarmierte Polizei zunächst die Eltern ausfindig zumachen, so Strycek. Mehrere naheliegende Supermärkte und Geschäfte wurden ohne Erfolg abgeklappert. Auf dem Weg lag dabei schließlich auch der Kindergarten des Zweijährigen, in der Owen zumindest erkannt wurde. Eine Pädagogin habe den Zweijährige zwar bereits vermisst, ihn aber in einer anderen Gruppe vermutet und beim Eintreffen der Polizisten gerade dort gesucht.

Der Hort sei eigentlich gut gesichert, auch mit einem kindersicheren Schloss, sagte Polizeisprecherin Karin Strycek. Aber, irgendjemand dürften die Türe nicht gut zugemacht haben, darum konnte Owen nichtsahnend durch das Tor hinausspazieren. (APA)

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