EA: Probleme mit Spielen hören nicht auf

5. November 2008, 12:32
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Auch "C&C: Red Alert 3" bereitet in den USA gröbere Probleme - Nur 19 Zeichen der 20 notwendigen bekannt - Hotline empfiehlt KundInnen zu raten

Der US-Spielepublisher Electronic Arts (EA) bewegt sich mit seiner Strategie zum Thema Kopierschutz immer mehr auf sehr dünnem Eis. Nach den Problemen mit der eingesetzten Kopierschutztechnologie SecuROM rund um die Evolutions-Simulation "Spore" gibt es nun auch bei C&C: Red Alert ärgerliche Probleme für einige SpielerInnen. Wie es von Seiten des Herstellers heißt, allerdings nur in den USA.

SpielerInnen sollen doch einfach raten

Einige SpielerInnen, die "Command and Conquer: Red Alert 3" legal erworben haben,  haben nun, so diverse Forenmeldungen, mit massiven Problemen zu kämpfen. Der Grund - EA hat einen Fehler in seinen Aktivierungskeys. Diese Freischaltschlüssel sollten eigentlich 20-Zeichen groß sein, einige SpielerInnen haben aber nur 19 Zeichen auf ihren Spielen aufgedruckt vorgefunden. EA hat den betroffenen KundInnen angeboten, einen neuen und funktionierenden Key zuzuschicken, wenn diese ein Bild ihrer Seriennummer einsenden. KundInnen, die dies nicht tun wollten, wurde empfohlen die fehlende letzte Nummer doch einfach zu erraten.

36 Möglichkeiten

Auf der Support-Seite zum Spiel findet sich der Hinweis auf diesen "Workaround": "Da die ersten 19 Zeichen bekannt sind, kann man auch einfach raten welches Zeichens als letztes kommen muss", so die Empfehlung. "Versuchen Sie die Buchstaben A-Z und die Zahlen 0-9. So sollten Sie zur richtigen Kombination finden". Immerhin ist den SpielerInnen somit nicht nur klar, dass sie schon wieder aufgrund des DRM mit Problemen zu kämpfen haben, sondern auch das es maximal 36 Möglichkeiten gibt, den richtigen Key zu finden.

Entschuldigung

Von Seiten EAs hieß es: "Aufgrund eines Fehlers beim Drucken der Handbücher kommt es bei einigen wenigen SpielerInnen zu Komplikationen. Wir entschuldigen uns, für mögliche Unannehmlichkeiten, die daraus resultieren können."

Keine Probleme in Europa

EA hat nun vermeldet, dass diese Probleme nur einige wenige Kopien von SpielerInnen in den USA betreffen. In Europa und auch explizit in Österreich sei alles bestens und es würde keinerlei Probleme geben.(red)

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    EA - "It's in the game" - Der Claim des Publishers erweist sich nun als Ironie an den KundInnen.

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