Windows 7: Geschüttelt, nicht gerührt

5. November 2008, 10:54
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Ein Schüttel-Feature hält bei Windows Einzug und SSD-Festplatten sollen künftig besser unterstützt werden - Kein Logo-Verschleiß mehr

Microsoft hat von seinen Fehlern bei Windows Vista gelernt. Nicht nur soll das kommende Windows 7 effizienter laufen als sein Vorgänger, auch die Lizenzpolitik dürfte vereinfacht werden. Das  mehrstufige Logo-Programm wird gestutzt: Künftig wird es nur ein Windows 7-Logo geben, das "Vista capable program" sowie Basic- und Premium-Logos sind dann Geschichte.

Effizienter

Neben dem Oberflächenschliff haben die Programmierer, wie berichtet, auch kräftig am System geschraubt.  Im Zuge der am Mittwoch anlaufenden Hardware Engineering Conference 2008 (WinHec) wird Microsoft auf die verbesserte Unterstützung von Solid State Discs (SSD) zu sprechen kommen. Windows 7 verspricht die Datenübertragung bei den Speicherchip-basierten Massenspeichern zu beschleunigen. Hier richtet sich der Softwarekonzern nach dem Trend, wonach immer mehr portable PCs auf SSDs setzen.

Schüttel

Eine bisher nicht gezeigte Funktion, wurde erst kürzlich vorgestellt. Das "Aero Shake"-Feature erlaubt es mit dem Schütteln des Mauszeigers mit einem Mal den vollgeräumten Desktop zu leeren. Wiederholtes Schütteln holt die offenen Programme wieder auf den Schreibtisch zurück. Keine revolutionäre Funktion, sie zeigt allerdings Microsofts Bestreben, intuitive Gestensteuerung in Windows zu integrieren. (zw)

  • Die neue "Schüttel-Funktion" bei Windows 7.
    derstandard.at/screenshot

    Die neue "Schüttel-Funktion" bei Windows 7.

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