Wähler in San Francisco gegen George W. Bush-Kläranlage

5. November 2008, 08:48
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Umbenennung hätte an den scheidenden Präsidenten erinnern sollen: 69 Prozent stimmten dagegen

San Francisco - Eine zweifelhafte Ehrung bleibt dem scheidenden US-Präsidenten erspart: Die städtische Abwässer-Reinigungsanlage in San Francisco wird nicht auf den Namen "George W. Bush-Kläranlage" umgetauft. Eine entsprechende Initiative auf den Wahlzetteln in der kalifornischen Metropole ist nach ersten Hochrechnungen am Dienstag klar gescheitert. Bush-Kritiker hatten im Sommer über 12.000 Unterschriften für ihr Referendum gesammelt und sich damit einen Platz auf dem Stimmzettel gesichert.

Eine Bush-Kläranlage werde die Menschen dazu veranlassen, nach dem "Warum" zu fragen, "und dann können sie über den Irak-Krieg und die Vorgeschichte diskutieren", hatte der Organisator des Volksentscheids, Brian McConnell, damals seine Idee begründet. "Im Fall von Präsident Bush werden wir die nächsten 10 bis 20 Jahre eine ziemliche Sauerei aufräumen müssen", sagte McConnell. "Es ist die Aufgabe einer Kläranlage, den Dreck zu säubern. Daher dachten wir, das ist eine angemessene Ehrung." (APA/dpa)

 

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San Francisco Chronicle/AP: No George Bush sewage plant for San Francisco

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    Die "Oceanside Water Pollution Control Plant" wird doch nicht umbenannt

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