NZZ: Inserate gehen zurück, Stellen gehen flöten

4. November 2008, 18:10
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Arbeitsplatzabbau soll hauptsächlich durch natürliche Fluktuationen, Frühpensionierungen und Streichung offener Stellen erfolgen

Zürich  - Die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ) baut vor dem Hintergrund eines Rückgangs der Anzeigenerlöse Arbeitsplätze ab. Die Unternehmensleitung habe ein umfassendes Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramm beschlossen, teilte die "NZZ" am Dienstag mit. Es sei die Folge rückläufiger Erträge im Inserate- und Stellenmarkt und der stark nach unten korrigierten Konjunkturprognosen 2009.

Der Arbeitsplatzabbau, der nicht näher beziffert wurde, soll hauptsächlich durch natürliche Fluktuationen, Frühpensionierungen und Streichung offener Stellen erfolgen. In einigen Fällen würden Kündigungen jedoch unumgänglich sein, hieß es weiter. Der Geschäftsbereich "NZZ" hat rund 560 Mitarbeiter und erzielt nach eigenen Angaben eine Auflage von etwa 143.000 Exemplaren. Die Auflage der "NZZ am Sonntag" wird mit etwas mehr als 126.000 Exemplaren angegeben. (APA/dpa)

 

 

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