Drei Bewerber für Aufstieg zum K2-Kompetenzzentrum

4. November 2008, 18:58
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Zwei neue K2-Zentren werden im kommenden Jahr eingerichtet, drei Konsortien haben sich darum beworben. Sie werden im Rahmen der zweiten Ausschreibungen des Programms Comet um den Rang eines Kompetenzzentrums auf höchstem Niveau im jeweiligen Forschungsgebiet rittern. Die Projekte mit einer Laufzeit von zehn Jahren müssen internationale Unternehmen und Wissenschafter einbinden.

Für die Programmlinie der K1-Zentren wurden elf Anträge gestellt, Geld ist für maximal sieben Initiativen vorhanden. Eine Förderung über eines von maximal sieben K-Projekten streben dreizehn Bewerber an, teilte die Forschungsförderungsgesellschaft FFG mit.

Die Antragsteller für K1- und K2-Zentren müssen zwei Begutachtungsrunden durchlaufen - im Gegensatz zu einem einstufigen Vergabeverfahren bei den K-Projekten. Insgesamt stehen in der zweiten Comet-Ausschreibung laut FFG rund 135 Mio. Euro an Bundesmitteln für die drei Programmlinien (K1, K2, K) bereit. Die Forschungsmittel, die in die neuen Kompetenzzentren und K-Projekte fließen, werden durch zusätzliche Fördermittel von Ländern und Unternehmen erhöht. Das beantragte Gesamtvolumen in dieser Ausschreibung beläuft sich laut FFG auf etwa 420 Mio. Euro.

Bis Anfang März 2009 läuft das Begutachtungsverfahren, in der ersten Jurysitzung wird sich dann herausstellen, welche K-Projekte genehmigt werden und welche K1- bzw. K2-Konsortien im Rennen bleiben und zur Vollantragstellung eingeladen werden. Im Herbst 2009 sollen die neuen Kompetenzzentren feststehen. (APA, red/DER STANDARD, Printausgabe, 05.11.2008)

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