Studie: Erneute Hungersnot droht

4. November 2008, 16:29
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Bei der letzten Katastrophe 1990 starben bis zu eine Million Menschen

Seoul - Nordkorea steht einer US-Studie zufolge erneut vor einer Hungersnot. Höhere Getreidepreise und ein Stopp der Spenden wegen der Atompolitik des abgeschotteten Staates hätten die Lage kritisch werden lassen, heißt es in der seit Dienstag vorliegenden Studie des Peterson Wirtschafts-Instituts. Vermutlich gebe es bereits Hungertote.

Allerdings dürfte die Katastrophe nicht das Ausmaß von 1990 erreichen, als bis zu eine Million der damals 22 Millionen Bewohner starben. Langfristig könne Nordkorea seine Ernährungsprobleme nur überwinden, wenn es den Streit um sein Atomwaffenprogramm beilege und Wirtschaftsreformen durchsetze. (APA/Reuters)

 

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