GPA unterstützt "Marsch für die Zukunft der Siemens-PSE"

4. November 2008, 13:43
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Proyer: "Wir erwarten vom Management des Stammhauses als auch dem österreichischen Management die Entwicklung eines Zukunftsszenarios und die Sicherung der Arbeitsplätze"

Die GPA hat heute ihre Unterstützung für den "Marsch für die Zukunft der Siemens-PSE" angekündigt. Wie berichtet befürchten die Mitarbeiter der Siemens-Softwaresparte, dass sie dem Sparstift zum Opfer fallen könnten und veranstalten daher am kommenden Donnerstag, dem 6. November, einen Protestzug in Wien. Er startet um 14 Uhr am Franz Jonas Platz und führt zum Betriebsgelände der Siemens AG in Floridsdorf.

"Für Wirtschaftsstandort Wien entscheidend"

"Die Zukunft dieses Unternehmens ist auch für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Wien von großer Bedeutung. Für die Wiedererlangung einer Dynamik in der österreichischen Wirtschaft in Zeiten der Stagnation sind gerade hochwertige Arbeitsplätze im IKT-Bereich enorm wichtig. Wir erwarten deshalb vom Management des Stammhauses als auch dem österreichischen Management die Entwicklung eines Zukunftsszenarios für das Unternehmen und die Sicherung der Arbeitsplätze", so Karl Proyer, stv. Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp).

Es sei ein Gebot der Fairness, dass im Falle des Wegfalles eines Geschäftsfeldes aufgrund von Konzernentscheidungen dem Unternehmen ein Übergangszeitraum eingeräumt wird, um neue Felder im Bereich Forschung und Entwicklung zu erschließen, hieß es von der Gewerkschaft am Dienstag in einer Aussendung. (APA)

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