Strutz will Kopftuch verbieten

4. November 2008, 12:27
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BZÖ-Generalsekretär verlangt Trageverbot des islamischen Kopftuchs in allen Schulen und Ämtern - Christliche Traditionen müssten Vorrang haben

Wien - "Völlig inakzeptabel" ist es für BZÖ-Generalsekretär Martin Strutz, dass in Wien mittlerweile islamische Lehrerinnen mit Kopftuch in Schulen unterrichten. "Was in der Türkei undenkbar wäre, ist im roten Wien Realität. Dass die erste Lehrerin mit Kopftuch auch noch SPÖ-Bezirksrätin ist, zeigt wofür die Wiener SPÖ steht. Offenbar legt die Häupl SPÖ keinen Wert mehr auf eine Trennung zwischen Staat und Kirche. Es ist zu befürchten, dass dieses Wiener Beispiel Vorbildwirkung hat und auch in anderen Bundesländern bald Lehrerinnen mit Kopftuch unterrichten."

Strutz betonte, dass im Bildungsbereich die österreichische Kultur und unsere christlichen Traditionen Vorrang haben müssten. Der BZÖ-Generalsekretär forderte ein Kopftuchverbot nach holländischem Vorbild. "Holland hat durch ein allgemeines Vermummungsverbot einen verfassungskonformen Weg gefunden, ein Verbot für das Tragen von islamischen Kopftüchern und der Burka durchzusetzen. Österreich sollte diesem Weg folgen. In allen Schulen und Ämtern hat das islamische Kopftuch nichts verloren", so Strutz.

Der Generalsekretär wies weiters darauf hin, dass das Kopftuch im Islam ein Zeichen der Unterdrückung der Frau darstelle. "Wir leben in einem Europa der Gleichberechtigung und lehnen das islamische Kopftuch als frauenfeindliches Signal ab", so Strutz abschließend. (red)

  • Martin Strutz sorgt sich um die christliche Tradition.
    Foto: Getty/Bruno Vincent

    Martin Strutz sorgt sich um die christliche Tradition.

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