Gefährliche neue Einbahnregelung in der Mühlfeldgasse

4. November 2008, 11:50
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Der ÖAMTC zählte zehn Lenker in nur fünf Minuten, die gegen die neue Einbahn fuhren und fordert Hinweisschilder

Der ÖAMTC fordert Hinweistafeln für die neu eingerichtete Einbahn in der Mühlfeldgasse. Bei einem Lokalaugenschein des ÖAMTC wurden in fünf Minuten über zehn Lenker gezählt, die gegen die neu eingerichtete Einbahn in die Mühlfeldgasse  einfuhren. "Wir haben also nicht lange gebraucht, um uns von der Gefährlichkeit der Situation zu überzeugen", meint Alfred Obermayr von der ÖAMTC-Informationszentrale.

Auch Polizei meldete Bedenken an

Auch die Exekutive hatte schon vor der Beschilderung am 23. Oktober Bedenken wegen des Gefahrenpotentials und der Sinnhaftigkeit der Verkehrsmaßnahme angemeldet, die allerdings keine Wirkung zeigten. Auf der stark frequentierten Verbindung in Richtung Praterstern konnten die Autofahrer noch bis vor kurzem von der Heinestraße halb-links in die Mühlfeldgasse einbiegen. Der Verlauf der Straßenbahnlinie 21 bildete einen optischen Anhaltspunkt für die Verkehrsführung, - einfach den Gleisen nach. Auch das dürfte ein Grund sein, warum jetzt so viele Autolenker die Verbotsschilder links und rechts der Mühlfeldgasse übersehen.

Der ÖAMTC fordert fürs erste die Aufstellung von Aviso-Tafeln, um die Gefahrenstelle zu entschärfen. Ein Linksabbiegeverbotsschild kann nicht angebracht werden, weil an der gleichen Stelle auch in die Rueppgasse eingebogen werden kann. (red)

 

  • In nur fünf Minuten wurden mehr als zehn Lenker gezählt, die falsch abbogen.
    foto: öamtc/obermayr

    In nur fünf Minuten wurden mehr als zehn Lenker gezählt, die falsch abbogen.

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